Bürgermeisterwahl in Schiltach: Zwei Bewerber klinken sich in Wahl ein

Timmy Niehoff tritt bei der Bürgermeisterwahl gegen Amtsinhaber Thomas Haas an.
Privat- Timmy Niehoff kandidiert in Schiltach gegen Amtsinhaber Thomas Haas um das Bürgermeisteramt.
- Der 43-Jährige ist unabhängiger Kandidat, lebt in Lehengericht und arbeitet als Projektleiter.
- Er will den Bevölkerungsrückgang der vergangenen acht Jahre stoppen und Familien anziehen.
- Schwerpunkte: bürgernahe digitale Verwaltung, starke lokale Wirtschaft, Unterstützung der Vereine.
- Kleinere Stadtbild-Probleme sollen schneller gelöst werden – Infos auf www.timmyniehoff.de.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Amtsinhaber Thomas Haas ist in der Region ein vertrautes Gesicht. Seit 24 Jahren steht der 62-Jährige an der Spitze der Stadt Schiltach. Gegenüber unserer Redaktion schildert er: „Ich arbeite gern für Schiltach“. Die Zusammenarbeit mit den Bürgern und dem Gemeinde- und Ortschaftsrat sei bislang immer angenehm gewesen. Haas fühlt sich weiter fit. Die Arbeit als Bürgermeister sei abwechslungsreich, für die kommenden Jahre hätten die Gremien besonders spannende Projekte vor. Manche seien bereits begonnen und Haas sehe es als sein Anliegen, diese zum Erfolg zu führen.

Amtsinhaber Thomas Haas kandidiert erneut um das Amt des Bürgermeisters.
PrivatSeine erneute Kandidatur um das Bürgermeisteramt hat Haas übrigens bereits beim Silvesterzug öffentlich verkündet.
Projekte, die Haas bei einer Wiederwahl angehen wolle, sei der Umbau und die Sanierung der Grundschule, die Flussbar, das Baugebiet „Vor Leubach“ und die Planung des Straßenraums nach der Tunnelsanierung.
Haas sieht Schiltach wirtschaftlich gut aufgestellt
Haas sieht Schiltach wirtschaftlich gut aufgestellt und verweist darauf, dass Schiltach zu Beginn seiner Amtszeit drei Millionen Euro an Gewerbesteuern eingenommen hätte, mittlerweile gehe diese Summe bereits in weniger als 1,5 Monaten ein. Schiltach habe zuletzt viel investiert und habe durch eine vernünftige Ausgabenpolitik hohe Rücklagen angesammelt. Es freue Haas, dass die Kommune mit den großen Firmen immer in gutem Kontakt stehe und die Arbeitsplätze vor Ort erhalten bleiben würden.
Haas sieht zudem viele Stärken gegeben, die Schiltach habe: die Industrie mit den Arbeitsplätzen, die Infrastruktur in den Bereichen Kinder, Jugend, Senioren, Sport, Kultur, Straßen, die Ärzteversorgung den ÖPNV, das Stadtbild und den Tourismus.
Sieht Haas bei alledem auch Probleme in Schiltach? – Ja, „das Problem Schiltachs“ sei sicher das Fehlen von Baugebieten. Durch die Tallage sei dies ein Stück weit vorgegeben. Haas möchte deshalb das Baugebiet „Vor Leubach“ entwickeln, auch an anderer Stelle „verdichteten Wohnraum“ schaffen, um es mehr Schiltachern zu ermöglichen, in ihrer Heimatstadt wohnen bleiben zu können.
Wer sich die Rolle des Herausforderers zutraut
Während Thomas Haas den Freien Wählern angehört, tritt sein Herausforderer Timmy Niehoff als komplett unabhängiger Kandidat an. Der 43-Jährige Niehoff lebt mit seiner Frau in Lehengericht und arbeitet als Projektleiter für digitale Zukunftsprojekte bei einem großen Stuttgarter Automobilbauer, wie er in einer Pressemitteilung bekannt gibt.
Niehoff ist seit 25 Jahren politisch und ehrenamtlich aktiv. Auch in Schiltach engagiert er sich in mehreren Vereinen und erlebt dort laut Mitteilung „die hohe Lebensqualität, die starken Traditionen und den besonderen Zusammenhalt der Gemeinschaft“.
„Schiltach hat sehr viel, auf das wir stolz sein können. Diese Stärken gilt es zu bewahren“, erklärt Niehoff. Gleichzeitig müsse die Stadt die Herausforderungen der kommenden Jahre entschlossen angehen.
In den vergangenen acht Jahren sei die Bevölkerung Schiltachs um fast zehn Prozent gesunken.
Dieser Rückgang könne sich langfristig auf die örtliche Wirtschaft, Vereine, Infrastruktur und die kommunalen Finanzen auswirken.
Niehoff will Familien und Fachkräfte anziehen
Niehoff möchte deshalb dazu beitragen, dass junge Familien und Fachkräfte gerne in Schiltach bleiben oder neu hierherziehen. Dafür brauche es eine langfristige Strategie, attraktive Lebensbedingungen, eine starke lokale Wirtschaft und eine verlässliche kommunale Entwicklung.
Zu Niehoffs Schwerpunkten gehören der Mitteilung zufolge eine moderne, digitale und bürgernahe Verwaltung, die Stärkung der örtlichen Unternehmen sowie die Unterstützung der Vereine und ehrenamtlichen Organisationen. Zudem möchte er kleinere Probleme im Stadtbild schneller und unbürokratischer lösen lassen, als das bislang der Fall sei.
Seine berufliche Erfahrung im strukturierten Steuern komplexer Projekte will Niehoff in die Arbeit als Bürgermeister einbringen. Gemeinsam mit dem Gemeinderat, der Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern wolle er die Zukunft von Schiltach und Lehengericht aktiv gestalten.
Sein Leitgedanke lautet dabei laut Mitteilung: „Bewahren, was gut ist – und mutig anpacken und umsetzen, was besser werden muss.“ Weitere Informationen zu Niehoffs Kandidatur und seinen politischen Schwerpunkten sowie seine Kontaktdaten finden Interessierte auf seiner Webseite unter www.timmyniehoff.de.
Amtsinhaber Thomas Haas hat unter www.thomas-haas.de ebenfalls eine Webseite geschalten, auf der man mit ihm in Kontakt treten kann.