Bürgermeisterwahl in Schenkenzell: Keine Konkurrenz für Amtsinhaber Bernd Heinzelmann

Erster und – wie jetzt klar ist – einziger Bewerber für die Bürgermeisterwahl am 19. Oktober: Bernd Heinzelmann wirft unmittelbar nach Beginn der Bewerbungsfrist im Juli seine Unterlagen im Rathaus ein.
HeinzelmannEr zögerte nicht lange: Schon im vergangenen November hatte Bernd Heinzelmann angekündigt, dass er erneut als Bürgermeister in Schenkenzell kandidieren will. Unmittelbar nach Beginn der Frist im Juli warf Heinzelmann seine Bewerbung im Rathaus ein.
Bei dieser einen Bewerbung bleibt es: Der Gemeindewahlausschuss hat in seiner Sitzung am Montag zum einen Heinzelmann als Kandidaten zugelassen – und zum anderen festgestellt, dass keine weiteren Bewerbungen eingegangen sind.
Spannung verspricht die Bürgermeisterwahl damit nicht. Heinzelmann fordert die Bürger auf seiner Facebook-Seite aber dazu auf, dennoch zur Wahl zu gehen: „Sie zeigen damit Ihre Wertschätzung für die geleistete Arbeit und Vertrauen in die kommenden Jahre.“
Klar ist nun auch, dass die Kandidatenvorstellung zu einem Soloauftritt Heinzelmanns wird. Der Gemeinderat hatte beschlossen, dass die Vorstellung am Dienstag, 7. Oktober, unabhängig von der Bewerberzahl stattfinden soll. Wie diese abläuft, ist hier zu lesen.
So läuft die Wahl ab
Auch wenn sich außer Heinzelmann niemand auf das Amt beworben hat, können Wähler jede Person in die freie Zeile auf dem Wahlzettel eintragen. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass die Person auch eindeutig identifizierbar ist – durch Familienname, Vorname, Beruf oder Stand, Anschrift und falls nötig weitere Angaben.
Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhalten hat. Gibt es keine Mehrheit, findet am 9. November eine Stichwahl zwischen den beiden Personen mit den meisten Stimmen statt.
Bei Erstwahl Gegenkandidat gehabt
Bei seiner Erstwahl im Oktober 2017 hatte Heinzelmann mit dem Kaltbrunner Siegbert Armbruster einen Gegenkandidaten. Gegen diesen setzte er sich mit 86,5 Prozent zu 12,8 Prozent durch. Heinzelmann wurde damals Nachfolger von Thomas Schenk, der die Gemeinde drei Amtsperioden (24 Jahre) leitete und nicht mehr antrat.