Bürgerball in der Halle
: Rötenberg hebt ab und steht Kopf

Der Rötenberger Bürgerball bot über rund vier Stunden hinweg ein spannendes und humorvolles Programm.
Von
Samuel Jambrek
Oberndorf
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Die Hexenzunft Rötenberg präsentiert sich beim Tanz im Formel-Eins-Outfit.

Samuel Jambrek

Zu Beginn des Abends übernahm Hexenzunft-Vorsitzender Kaan Scheerer, nach einem Zwiegespräch mit Bürgermeister Michael Lehrer, für die närrischen Tage die Schlüsselgewalt über die Ortsverwaltung Rötenbergs. Weil Michael Lehrer den Schilderungen nach so schusselig war seinen Schlüssel beim Schneeschippen mit der Schneefräse fallen gelassen zu haben, bestand der Schlüssel aus vielen kleinen Einzelteilen und befand sich in einem Glas.

Im Zwiegespräch warf Scheerer Lehrer etwa vor zu viel „nach den Mädels zu schauen“ und „überall eine flotte Biene“ zu entdecken. So habe er zum Beispiel die Tennisdamen unterstützt.Lehrer wiederum warf Scheerer vor, beim Dorffest 19 Kästen Bier für den Aufbau gebraucht zu haben „noch bevor der erste Gast“ gekommen sei. Zudem habe er für das Fest 25 Kilogramm Zwiebeln schälen müssen. Schlussendlich kam es doch noch zu versöhnlichen Worten und der Übergabe des Schlüssels.

Zu Beginn des weiteren Ballprogramms war der dreifache Narrenruf „Brotberg-Hexa“ und „Doag-Kneter“ zu hören. Zudem erklang der Rötenberger Narrenmarsch, der vom Publikum eifrig mitgesungen wurde.

Fehlende Landebahn

Danach waren mehrere Bühnennummern zu sehen. So präsentierte sich das „Kinderball-Team“ passend zum Motto „Rötenberg hebt ab“ als Fallschirmspringerinnen. Eingeleitet wurde deren Nummer mit Funkverkehr und einer dort genannten fehlenden Landebahn. Beim Auftritt hieß es im begleitenden Lied „Rötenberg im Takt, wir fliegen durch die Stadt“.

Akrobatische Glanzleistung zeigten drei Mädels bei ihrem Auftritt.

Die „Firehearts“-Tanzgruppe bot nach ihrem Auftritt sogar noch eine Zugabe.

Einen Bäckertanz zeigte die Hexenzunft gemeinsam mit der Theatergruppe des SV Rötenberg. Sie präsentierten zum Beispiel eine Torte, die aus Menschen gebaut war.

Geschichten aus Rötenberg

Siggi, Moni und Hilde als verkleidete Engel erzählten lustige Storys aus Rötenberg – etwa die, dass Friseur Thomas Wössner nach zwei Hausbesuchen in Aichhalden und dem Einkaufen bei Netto, weil das Auto nicht mehr ging, eineinhalb Stunden dort verbringen musste, bis er von seiner Familie abgeholt wurde.

Drei Feuerwehrleute erzählte lustige Begebenheiten von Ausflügen aus dem vergangenen Jahr. Etwa wie sie in einer Kneipe kreativ durchsetzten, immer wieder Wolfgang Petry hören zu können.

Behandlung in Arztpraxis

In einer Arztpraxis ließen sich der Musikverein behandeln. Der Dirigent, Trompeter, Posaunist, Saxofonist, Tubaspieler und Schlagzeuger wurden schließlich ihre Gebrechen los. Alle, indem sie gemeinsam mit dem Arzt Kurze tranken.

Ein Showtanz der Hexenzunft in Formel-Eins-Outfits rundete das Programm ab.

Zwischen den Bühnennummern war ebenfalls viel geboten. Es erklangen Lieder wie „Über den Wolken“, „Der Zug hat keine Bremse“ und „Völlig losgelöst“.

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