Blaulichttag in Rötenberg: Ermitteln, helfen, löschen

Auf dem Rötenberger Verkehrsübungsplatz lernten die Teilnehmer des Ferienprogramms Polizei, DRK und Feuerwehr kennen und durften bei zahlreichen Aktionen selbst Hand anlegen.
Mathias Leinemann- Ferienprogramm „Sommersprossen“: Kinder erleben Polizei, DRK und Feuerwehr in Rötenberg.
- 18 Kinder in drei Gruppen durchliefen nacheinander alle Stationen – mit viel Praxis.
- Bei der Polizei lösten sie einen nachgestellten Fall, inkl. Zeugenbefragung und Enkeltrick.
- Am DRK-Posten übten sie Verbände, stabile Seitenlage und Herzdruckmassage, besuchten den RTW.
- Die Feuerwehr stellte Fahrzeuge vor, es gab Mitfahrten und Übungen mit Schläuchen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Beim dritten Programmpunkt des Kinderferienprogramms „Sommersprossen“ des Christlichen Vereins junger Menschen (CVJM) Rötenberg drehte sich auf dem Rötenberger Verkehrsübungsplatz alles um die Arbeit von Polizei, Deutschem Roten Kreuz (DRK) und Feuerwehr. Nachdem sich beim zweiten „Sommersprossen“-Event auf dem Winzelner Flugplatz alles ums Segelfliegen gedreht hatte und die Kinder sogar selbst mit Mitgliedern des Flugvereins mitfliegen durften, stand diesmal der praktische Umgang mit den Blaulichtorganisationen im Mittelpunkt.
Die 18 Teilnehmer wurden in drei Gruppen mit jeweils sechs Kindern aufgeteilt. So konnte jede Gruppe nacheinander alle drei Stationen durchlaufen.
Bei der Polizei schlüpften die Kinder selbst in die Rolle von Ermittlern und lösten einen nachgestellten Kriminalfall. Dazu gehörten Ermittlungen, Zeugenbefragungen und Spurensicherung. Auch der sogenannte Enkeltrick wurde thematisiert: Die Kinder mussten Hinweise sammeln und versuchen, dem Täter auf die Spur zu kommen.
An der DRK-Station stand die Versorgung verletzter und hilfsbedürftiger Personen im Mittelpunkt. Die Kinder durften selbst einen Verband anlegen und die stabile Seitenlage bei einer bewusstlosen Person anwenden. Anschließend übten sie kindgerecht eine Herzdruckmassage. Außerdem konnten die Teilnehmer einen Rettungswagen besichtigen, einmal auf der Trage „probeliegen“ und erste Einblicke in den Funkverkehr bekommen.
Bei der Feuerwehr wurden die Löschfahrzeuge vorgestellt. Die Kinder durften sogar selbst mitfahren und Feuerwehrschläuche ausrollen. Die vielen praktischen Aktionen sorgten für große Begeisterung – am Ende waren sich die Teilnehmer einig: Der Blaulichttag war „richtig cool“.