Besuch von Kommissarin: Schiltacher Hansgrohe pflegt EU-weiten Austausch

Die EU-Kommissarin für Umwelt, Wasserresilienz und eine wettbewerbsfähige Kreislaufwirtschaft, Jessika Roswall, informierte sich bei Hansgrohe über Technologien zur Steigerung der Wasser- und Ressourceneffizienz bei Produkten und in der Produktion. Von links: Hansgrohe CEO Hans-Jürgen Kalmbach, Kommissarin Jessika Roswall und Frank Semling, COO der Hansgrohe Group.
Rec.Tec/Hansgrohe SE- EU-Kommissarin Jessika Roswall besuchte die Hansgrohe Group in Schiltach.
- Im Fokus stand, wie Wasser- und Klimaziele im Alltag und in der Industrie umsetzbar sind.
- Hansgrohe zeigte Technologien zur Reduktion von Wasser- und Energieverbrauch – etwa EcoSmart.
- Bis 2030 soll das gesamte wasserführende Portfolio mit Effizienztechnologien ausgestattet sein.
- Roswall betonte Skalierbarkeit und einen klaren Regulierungsrahmen für ressourceneffiziente Produkte.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die EU-Kommissarin für Umwelt, Wasserresilienz und wettbewerbsfähige Kreislaufwirtschaft erhielt in der Aquademie, der Strahlforschung und in der Produktion Einblicke in die Entwicklung und Fertigung effizienter Lösungen für Bad und Küche – und deren Potenzial für eine breite Nutzung in Europa, heißt es in einer Mitteilung.
Die Rolle von Wasser und Energie
Ein Schwerpunkt des Besuchs lag demzufolge auf dem Zusammenspiel von Wasser- und Energieeffizienz. In der Strahlforschung zeigte Hansgrohe dabei, wie sich der Wasserverbrauch bei Armaturen und Brausen gezielt reduzieren lässt – bei gleichbleibendem Komfort.
So lassen sich etwa mit der EcoSmart-Technologie bis zu 60 Prozent Wasser und Energie einsparen. Gleichzeitig treibt das Unternehmen seine Nachhaltigkeitsstrategie voran: Bis 2030 soll den Plänen des Unternehmens nach das gesamte wasserführende Produktportfolio mit entsprechenden Effizienztechnologien ausgestattet sein. Zudem führe ein geringerer Warmwasserverbrauch auch zu einem niedrigeren Energieverbrauch und leiste damit einen Beitrag zur Klimaschonung. „Die Hansgrohe Group zeigt, dass Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit Hand in Hand gehen. Als EU-Kommissarin setze ich mich dafür ein, einen regulatorischen Rahmen zu gestalten, der ressourceneffizienten Produkten zum Markterfolg verhilft“, sagte Jessika Roswall. Außerdem: „Entscheidend ist, dass sich solche Lösungen skalieren lassen und im Alltag breite Anwendung finden.“
Effizienz in Produkten und Produktion
Auch die industrielle Umsetzung nachhaltiger Prozesse stand im Mittelpunkt. Bei der Besichtigung des Produktionsstandorts in Schiltach wurde laut Mitteilung deutlich, wie Hansgrohe auf Langlebigkeit, Ressourceneffizienz und Umweltverträglichkeit setzt. Das Unternehmen betreibt ein umfassendes Wassermanagement mit Kreislaufführung und Aufbereitung und reduziert gezielt Emissionen in Luft und Wasser. Der Ansatz gehe über Einzelmaßnahmen hinaus: Nachhaltigkeit werde entlang der gesamten Wertschöpfungskette umgesetzt – von langlebigeren und reparierbaren Produkten über plastikfreie Verpackungen bis hin zu Materialien mit möglichst geringer Umweltwirkung.
Industrie als Partner der Politik
In den Austausch mit der EU-Kommissarin brachte Hansgrohe konkrete Erfahrungen aus der Produktentwicklung und Marktumsetzung ein. Ziel des Engagements sei eine Regulierung, die Innovation ermöglicht, Klarheit schafft und praktikabel in der Umsetzbarkeit bleibt. „Unsere Wettbewerbsfähigkeit basiert auf Innovationen, die nachhaltiges Handeln für Verbraucher attraktiv machen“, so Hans Jürgen Kalmbach, CEO der Hansgrohe Group. „Gleichzeitig tragen wir mit unseren Effizienztechnologien zum Erreichen der europäischen Ziele für Wasser und Klima bei. Wir freuen uns über das Interesse an unseren Lösungen und bedanken uns bei EU-Kommissarin Roswall für den konstruktiven Austausch.“