Berufliche Schulen Schramberg
: So entstehen Mercedes-Fahrzeuge heute

Für die angehenden Industriemechaniker und Werkzeugmechaniker wurde der Werksbesuch in Sindelfingen zu einem echten Aha-Erlebnis.
Von
red/pm
Schramberg-Sulgen
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Betriebsbesichtigung bei Mercedes Benz

Auszubildende der Beruflichen Schulen Schramberg waren zu Gast bei Mercedes-Benz in Sindelfingen.

Berufliche Schulen
  • Azubis der Beruflichen Schulen Schramberg besuchten das Mercedes-Benz-Werk Sindelfingen.
  • Die Führung zeigte hochautomatisierte Fertigung – Roboter arbeiten in fast leeren Hallen.
  • Karosseriebau beeindruckte mit präzisen Schweiß- und Klebeverfahren.
  • In einer Halle formten riesige Pressen Bleche zu Karosserieteilen, Qualität prüften Menschen.
  • Montage wirkte kontrastreich: Viele Beschäftigte bauten Bauteile an Förderbändern ein.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zum Abschluss des Schuljahres besuchten die Auszubildenden des dritten Ausbildungsjahres in den Berufen Industriemechaniker und Werkzeugmechaniker der Beruflichen Schulen Schramberg das Mercedes-Benz-Werk in Sindelfingen. Organisiert wurde die Betriebsbesichtigung von Tobias Amann, Fachlehrer und stellvertretender Schulleiter der Schule.

Für die jungen Fachkräfte in spe war der Werksbesuch laut Mitteilung ein eindrückliches Erlebnis – zumal es für alle der erste Besuch in diesem Werk war. Beeindruckt zeigten sie sich dabei nicht nur vom Produkt selbst, sondern vor allem von den hochautomatisierten Fertigungsverfahren: Roboter arbeiten hier in nahezu menschenleeren Produktionshallen und übernehmen Aufgaben, die noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wären.

Riesige Pressen

Die Führung begann im Karosseriebau, wo die einzelnen Metallkomponenten der Fahrzeuge miteinander verbunden werden. Zum Einsatz kommen dabei verschiedene Fügeverfahren wie beispielsweise Schweiß- und Klebeverfahren, die in ihrer Präzision und Geschwindigkeit für Staunen unter den Auszubildenden sorgten.

In einer zweiten Halle konnten die Gäste riesige Pressen bestaunen, die Bleche aus Aluminium und Stahl vollautomatisiert zu Karosserieteilen formen. Auch hier läuft die Fertigung weitgehend ohne menschliches Zutun – lediglich die abschließende Qualitätskontrolle liegt nach wie vor in Menschenhand.

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Unterschiedliche Facetten

Ein deutlich anderes Bild bot sich in der Montagehalle: Hier sind zahlreiche Beschäftigte im Einsatz, die an großen Förderbändern Armaturenbretter, Außenspiegel, Kabelbäume und weitere Bauteile in die Fahrzeuge einbauen. Der direkte Kontrast zwischen den vollautomatisierten Fertigungsschritten und der handwerklich geprägten Montage machte den Auszubildenden die unterschiedlichen Facetten moderner Automobilproduktion besonders anschaulich.

Zum Abschluss des Besuchs stand ein Gruppenfoto vor dem Kundencenter von Mercedes-Benz auf dem Programm, wo die Teilnehmenden zudem verschiedene Fahrzeugmodelle bewundern konnten.