Berufliche Schulen Schramberg
: „Der Arbeitsmarkt hat sich verändert“

30 Absolventen der Fachschule für Technik haben ihren Abschluss als „Staatlich geprüfte Techniker“ und den Bachelor Professional in Technik erhalten.
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red/pm
Schramberg-Sulgen
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„Verabschiedung Techniker 2026“: Die Technikerinnen und Techniker erhielten ihr Zeugnisse und hoffen nun auf einen Anschluss im Beruf.

Die Techniker erhielten ihr Zeugnisse und hoffen nun auf einen Anschluss im Beruf.

Berufliche Schulen
  • 30 Absolventen erhielten den Abschluss „Staatlich geprüfte Techniker“ und den Bachelor Professional.
  • Die Klasse erreichte einen Schnitt von 2,0 – zehn Preise und sieben Belobigungen wurden vergeben.
  • Der Arbeitsmarkt wandelt sich, doch Chancen bestehen in Gebäude- und Energietechnik, Automatisierung und öffentlichem Dienst.
  • 25 Schüler absolvierten zwei Jahre, sechs stiegen verkürzt ein; einer bestand die Prüfung nicht.
  • Beste Technikerarbeiten ausgezeichnet: u. a. Armbruster, Holzer, Genkinger und Windimut.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

An der Fachschule für Technik Schramberg sind 30 Absolventen mit dem Abschluss „Staatlich geprüfte Technikerin" beziehungsweise „Staatlich geprüfter Techniker" sowie dem Bachelor Professional in Technik verabschiedet worden. Von den ursprünglich 31 Schülern hatte einer die Prüfung nicht bestanden. 25 von ihnen hatten den vollen zweijährigen Bildungsgang durchlaufen, sechs weitere waren im zweiten Jahr über eine Verkürzung hinzugekommen.

Die Absolventen kamen aus einem weiten Einzugsgebiet, das vom Kinzigtal bis ins Neckartal reicht – unter anderem aus Mühlenbach, Hausach, Furtwangen, Villingen, Dietingen, Sulz, Vöhrenbach, Schömberg und Alpirsbach sowie aus Schramberg selbst. Schulleiter Axel Rombach würdigte in seiner Rede die herausragende Leistung des Jahrgangs: Mit einem Notendurchschnitt von 2,0 verlasse die Klasse die Schule auf hohem Niveau. Zehn Preise und sieben Belobigungen wurden vergeben – mehr als die Hälfte der Absolventen erhielt somit eine Auszeichnung.

Teilweise in der Krise

Klassenlehrer und Fachbereichsleiter Uwe Walter sowie Abteilungsleiter Michael Heinzmann hatten die beiden Jahrgangsstufen begleitet. Rombach dankte ihnen sowie dem gesamten Kollegium für ihr Engagement. Deutliche Worte fand der Schulleiter zur aktuellen wirtschaftlichen Lage. Die Metall- und Elektroindustrie, seit Jahrzehnten das Rückgrat des Landkreises Rottweil, stecke teilweise in einer Krise. Der klassische Weg zurück in den angestammten Betrieb sei für die frisch gebackenen  Techniker daher nicht mehr so selbstverständlich wie noch vor einigen Jahren.

Rombach machte den Absolventen laut Mitteilung jedoch Mut: Die Nachfrage nach staatlich geprüften Technikern habe sich in Teilen lediglich verschoben – gefragt seien sie zunehmend in der Gebäude- und Energietechnik, der Automatisierung, im technischen Vertrieb, in der Beratung sowie im öffentlichen Dienst. Wer bereit sei, über den Tellerrand der eigenen Branche und der Region zu schauen, finde nach wie vor Perspektiven. Im September startet an der Fachschule für Technik Schramberg wieder ein neuer Jahrgang in Vollzeitform.

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Preise:

Paul Bihl (Irslingen); Moritz Robert Holzer (Bochingen); Lucy Daniela Mauch (Flözlingen); Jannik Moser (Waldmössingen); Felix Rapp (Villingen); Nico Rötzer (Beffendorf); Sebastian Schillinger (Lauterbach); Waldemar Werth (Lindenhof); Daniel Wilde (Wittershausen); Thomas Windimut (Sulgen)

Lob:

Janina Armbruster (Schiltach); Maximilian Sylvester Biewer (Beffendorf); Marcel Deusch (Furtwangen); Tim Genkinger (Glatten); Tobias Hermann (Sulz am Neckar); Carolin Reiner (Schramberg); Lea Alina Steiner (Schömberg)

Erfolgreich bestanden:

Ensar Adulovic (Furtwangen); Luis Eisenmann (Hausach); Melissa Fischer (Tennenbronn); Marco Haberstroh (Aichhalden); Monika Philomena Hils (Lauterbach); Luka Karic (Mönchweiler); Simeon Koller (Peterzell); Dominik Krauß (Oberndorf); Felix Maser (Alpirsbach); Robin Menzel (Herrenzimmern); Kevin Müller (Tennenbronn); Aljoscha Radenovic (Bösingen); Dominic Steblau (Schramberg); Vincent Uhl (Mühlenbach)

Beste Technikerarbeiten

Im Rahmen der Verabschiedung der Techniker wurden auch die besten Technikerarbeiten des Jahrgangs geehrt und mit Preisen der Kreissparkasse Rottweil ausgezeichnet. Die Preisverleihung übernahm Michael Schmid von der Kreissparkasse Rottweil am Standort in Schramberg. Angesichts der großen thematischen Bandbreite der eingereichten Arbeiten entschied sich die Auswahljury in diesem Jahr dazu, jeweils zwei erste und zwei zweite Plätze zu vergeben.

Die ersten Plätze gingen an Janina Armbruster, die sich in ihrer Arbeit mit der Zulassung von Edelstahlkomponenten befasste, sowie an Moriz Holzer, der eine Prozessoptimierung bei der Herstellung von Ankerwellen entwickelte. Die zweiten Plätze erhielten Tim Genkinger für die konstruktive Überarbeitung eines Düsenschutzes für eine Spritzgussanlage und Thomas Windimut für die Weiterentwicklung eines Probanden-Duschtests.

Mit ihren Arbeiten stellten die Preisträger eindrucksvoll unter Beweis, auf welch hohem fachlichen Niveau bei der Technikerarbeit an der Technikerschule in Schramberg und den betreuenden Betrieben gearbeitet wird.

Beste Technikerarbeit 2026“: Michael Schmid (links) zeichnete die besten Technikerarbeiten mit Preisen aus. Die Preise gingen an Tim Genkinger, Thomas Windimut, Moritz Holzer, Janina Armbruster (v.l.).

Beste Technikerarbeit 2026: Michael Schmid (links) zeichnete die besten Technikerarbeiten mit Preisen aus. Die Preise gingen an Tim Genkinger, Thomas Windimut, Moritz Holzer, Janina Armbruster (von links).

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