Benefizkonzert in Schramberg: Eine Matschküche für Sulgens Kinder

Scheckübergabe im Garten des Kindergartens Haus Marienberg: Erzieherin Laura Dold, der Elternbeirat mit Gülperi Arslan, Dana Bea und Alyona Wacker, Einrichtungsleiterin Dorota Kania und Pfarrer Eberhard Eisele nahmen den Scheck über 3205,40 Euro von der Band „Backbone Hurts“ entgegen.
Fabienne Prunner- Die Band „Backbone Hurts“ spendete 3205,40 Euro an den Kindergarten Haus Marienberg.
- Das Geld finanzierte vor allem eine neue Matschküche – die Kinder nutzen sie täglich.
- Zusätzlich wurden Balanciersteine, große Bausteine sowie Sand- und Matschzubehör angeschafft.
- Das Benefizkonzert „HaMaBe Open Air“ fand im Juli statt und hatte viele lokale Unterstützer.
- Eine Neuauflage ist geplant: angepeilt ist der 17. Juli 2027, die Schirmherrschaft ist offen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Gut drei Monate nach ihrem Benefizkonzert haben „Backbone Hurts“ das Ergebnis übergeben: 3205,40 Euro für den Kindergarten Haus Marienberg. Aus dem Geld ist vor allem eines geworden, über das die Kinder jeden Tag strahlen – eine Matschküche.
Am Donnerstag war es so weit: Im Garten des Kindergartens Haus Marienberg in Sulgen überreichte die Punk-‚n‘-Roll-Band „Backbone Hurts“ den symbolischen Scheck über 3205,40 Euro – die Summe, die beim „HaMaBe Open Air“ im Juli zusammengekommen war. Bei einem kleinen Sektempfang führte das Kita-Team die Musiker durch das neu gestaltete Außengelände, vorbei an Kletterturm und Schaukel und zum Herzstück, der neuen Matschküche.
Genau dort, an den Matschtischen, spielt sich inzwischen ein Gutteil des Kindergartenalltags ab. „Diese Spende ist ein Geschenk direkt in die Kinderherzen“, sagt Dorota Kania, Leiterin des Kindergartens Wittum, zu dem das Haus Marienberg als zweiter Standort gehört. „Wenn ich sehe, wie unsere Kinder an der neuen Matschküche lachen, matschen und strahlen, bin ich einfach nur dankbar.“ Neben der Matschküche flossen die Spenden in Balanciersteine, große Bausteine für den Garten und reichlich Sand- und Matschzubehör.
Viele Unterstützer
Für die vier Musiker schließt sich damit ein Kreis: Vor über 40 Jahren haben sie in diesem Kindergarten selbst angefangen, im Juli spielten sie zum zehnjährigen Bandjubiläum ein Benefizkonzert auf dem alten Bolzplatz dahinter – und jetzt wuseln dort Kinder durch frisch angeschafftes Spielzeug.
Für alle, die in Sulgen aufgewachsen sind, ist das Haus Marienberg ein besonderer Ort. Mit ihm verbinden sich Erzieherinnen wie die unvergessene Tante Rita, bei der seit Mitte der 1960er-Jahre ganze Kindergarten-Generationen glücklich waren.
Am Erfolg beteiligt waren viele: Die Sulgener Berghexen übernahmen die Bewirtung, die Ministranten Bowle sowie Auf- und Abbau, der Elternbeirat Waffeln, Popcorn und die Hüpfburg. Gestiftet wurde die Hüpfburg von H. Buberle, Licht und Ton kamen von Jokatec, das Aggregat vom VW-Club Tennenbronn, das die Band nur noch betanken musste. Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr übernahm die Schirmherrschaft, Pfarrer Eberhard Eisele gab seinen Segen.
Und weil der Abend für alle ein Gänsehautmoment war, soll er sich wiederholen: Angepeilt ist das nächste „HaMaBe Open Air“ für den 17. Juli 2027. Pfarrer Eisele hat bereits zugesagt; jetzt fehlt nur noch das erneute Ja der Oberbürgermeisterin, dann ist der Termin fix.