Verkehr in Schramberg
: Jetzt kommt der Stau: So ist die Lage an der B 462-Baustelle

Sie wird die Verkehrsteilnehmer auf der B 462 zwischen Sulgen und Schramberg noch rund drei Monate beschäftigen: Die Baustellenampel an der Grünen-Baum-Kurve.
Von
Stephan Wegner
Oberndorf
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Die künftige Baustelle an der B 462 vom Oberen Göttelbach aus gesehen. Am Dienstagmorgen war von Stau kaum etwas zu bemerken, rund 25 Fahrzeuge schafften eine Ampelphase.

Wegner

Noch haben die Bauarbeiten gar nicht begonnen, aber die Einrichtung der Baustelle und die Verkehrslenkung benötigt eben einige Zeit an der Haarnadelkurve am Ortseingang von Schramberg.

Die gute Nachricht vorweg: Am Dienstagmorgen war die Ampel eingeschaltet, den Morgen über hielt sich der Rückstau allerdings in Grenzen. Und auch über den Mittag, nach Schulende, reichte meist eine einzige Grünphase aus, um den gesamten wartenden Verkehr abfließen zu lassen. Ähnlich sah es gegen 14 Uhr aus.

Einerseits war – trotz Ende der Sommerferien an den Schulen – die Verkehrsdichte geringer als üblich, andererseits, so Beobachter, waren die Ampeln so gestellt, dass bis zu 30 Fahrzeuge, darunter auch mehrere Lastwagen problemlos pro Grünphase die Baustelle passieren konnten. Und das von beiden Seiten.

Ab 16 Uhr talwärts Stau

Gegen 16 Uhr änderte sich dann erwartungsgemäß die Situation. Auf Google Maps war zu diesem Zeitpunkt ein Rückstau bis knapp unterhalb der Glasbachkurve gemeldet. Die Verantwortlichen rechneten übrigens talwärts mit einem noch längeren Rückstau: Der Hinweis auf einen möglichen Stau erfolgte schon anderthalb Kilometer vor der Ampel noch in der 80er-Zone deutlich vor der Glasbachkurve.

Aus drei Richtungen

Auch die Bewohner des Oberen Göttelbachs müssen bei der derzeitigen Ampelsteuerung nicht zu lange auf ein Grün warten, wenn sie in die eine oder andere Richtung auf die Bundesstraße einfahren wollen.

Zweispurig aufreihen

Noch etwas gewöhnungsbedürftig dürfte für manche Autofahrer werden, sich talwärts zweispurig aufzureihen – und dann per Reißverschlussverfahren einer nach dem anderen sich einzuordnen. So zumindest sieht es laut ADAC die Straßenverkehrsordnung vor.

Zweispurig aufreihen

Wenn auf beiden Spuren gleichmäßig die Autofahrer vor der Ampel warten, dann muss sich auch kein Verkehrsteilnehmer, der in der rechten Spur warten, darüber ärgern, dass es „Überholer“ gibt, die auf der freien, linken Spur zügig bis ziemlich an die Spitze der Schlange gelangen. Sind die Spuren ziemlich gleichmäßig gefüllt, dann ist das nämlich gar nicht möglich.

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