Ausbau von Straße und Radweg bei Aichhalden: Großbauprojekt gewinnt an Gestalt, indem Millionen hohe Fördermittelsumme fließt

Der Radweg soll unter anderem links entlang der K 5527 von Aichhalden nach Heiligenbronn führen. (Archivbild)
Herzog- Geplanter Ausbau der K 5527 mit neuem Radweg zwischen Aichhalden, Heiligenbronn, Waldmössingen.
- Fördermittel zugesagt: rund 3,2 Mio. Euro für Straße, rund 3,7 Mio. Euro für Radweg.
- Insgesamt fließen rund 6,9 Mio. Euro – laut Landrat bringt das Planungssicherheit.
- Projektumfang: Straßenausbau auf etwa 4,3 km, Radweg rund 6,2 km Länge.
- Eigenanteile: Landkreis rund acht Mio. Euro, Aichhalden etwa 143.000 Euro, Schramberg etwa 300.000 Euro.
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„Besonders erfreulich“ ist laut Mitteilung die Bewilligung aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“. Mit dieser Förderung sei noch zu Jahresbeginn nicht sicher zu rechnen gewesen; zwischenzeitlich stand sogar die Frage im Raum, ob das Projekt ohne diese Unterstützung überhaupt umgesetzt werden könnte.
„Das sind wirklich erfreuliche Summen. Dass wir jetzt auch die Zusage aus dem Programm ‚Stadt und Land‘ erhalten haben, ist eine sehr gute Nachricht für den Landkreis! Die Fördermittel geben uns die notwendige Planungssicherheit, um dieses wichtige Straßen- und Radwegprojekt umzusetzen“, sagte Landrat Christoph Keckeisen.
Die Förderung setzt sich aus zwei Landesprogrammen zusammen: Für den Ausbau der Kreisstraße erhält der Landkreis rund 3,2 Millionen Euro aus dem sogenannten LGVFG, dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz. Hinzu kommen jetzt rund 3,7 Millionen Euro für den Radweg aus dem Förderprogramm für Rad- und Fußverkehr sowie dem Sonderprogramm „Stadt und Land“. Insgesamt fließen damit rund 6,9 Millionen Euro an Fördermitteln in das Projekt.
Was mit dem Geld konkret entsteht
Das Gesamtprojekt umfasst den Ausbau der rund 4,3 Kilometer langen Kreisstraße K 5527. Außerdem entsteht ein rund 6,2 Kilometer langer Radweg zwischen Aichhalden, Heiligenbronn und Waldmössingen. Nach Abzug der Fördermittel verbleibt für den Landkreis ein Eigenanteil von rund acht Millionen Euro. Die Gemeinde Aichhalden beteiligt sich mit rund 143.000 Euro, die Große Kreisstadt Schramberg mit rund 300.000 Euro an den nicht förderfähigen Kosten des Radwegs.
Über den Baubeschluss soll der Kreistag am 12. Oktober 2026 entscheiden. Zuvor befasst sich der Ausschuss für Umwelt und Technik am 21. September mit dem Projekt.
