Arbeitseinsatz in Kaltbrunn: Offene Landschaft rund ums Kloster Wittichen

Die zahlreichen Helfer leisteten ganze Arbeit.
MaierAm ersten Abend waren bei hervorragendem Wetter eine Vielzahl fleißiger Helfer dabei, mit dem Abräumen der Flächen zu beginnen.
In den Tagen zuvor wurde mit der Motorsense die Fläche hinter dem Klostermuseum und die steilen Böschungen ausgemäht. Am Tag darauf fand dann das vollständige Abräumen statt. Außerdem wurde das Mahdgut teilweise zu Ballen gepresst.
Die Organisation hatte dieses Jahr erstmals Ortsvorsteher Stefan Maier übernommen. Er konnte jedoch auf bewährte Kräfte der „Dorfheiligen“, der Zaunbauer, und aus der Bevölkerung zurückgreifen. „Ohne die Mitarbeit aller, ist so eine Aufgabe definitiv nicht zu stemmen“, betont der Ortsvorsteher. Und so waren in wechselnder Tagesbesetzung knapp 20 Helferinnen und Helfer im Einsatz.
Gestrüpp verhindert
Das Ergebnis war dann wieder ein sehenswertes, sauber gepflegtes Grünland an den Steilhängen rund um das Kloster Wittichen. Bei einem kleinen Vesper und kalten Getränken kam an den Arbeitstagen auch der gemütliche Teil nach der Arbeit nicht zu kurz.
„Ohne eine regelmäßige Mahd wäre auch hier ziemlich schnell das vorhanden, was keiner will – nämlich Gestrüpp und Hecken“, so Stefan Maier. Eine Fläche auf der Sommerseite steht noch zur Beweidung an.
Dank für den Einsatz
Aus diesem Grund möchte Maier allen Beteiligten für ihren nicht selbstverständlichen und schweißtreibenden Einsatz danken. „Das wären die Dorfheiligen mit den Zaunbauern und den Helfern aus der Bevölkerung fürs Abräumen, aber auch für das Ausmähen der Böschungen und der Randbereiche, Uli Sum vom Rinkenbachhof für das akribische Abmähen der besagten Wiesenflächen und Heinz Harter im Auftrag der Weidegemeinschaft vom Dürrhof, der das Futter teilweise zu Ballen presste und beim Abtransport, beziehungsweise der Verwertung des Grüngutes unterstützt hat“, lobt der Ortsvorsteher die Beteiligten.