Absolventen Berufliche Schulen Schramberg: Für Jugendliche wird der Karriereweg sichtbarer

Die Schüler des VABKF gehen ihren Weg und werden von ihren Lehrkräften verabschiedet.
Berufliche Schulen- Berufliche Schulen Schramberg verabschieden sechs Absolventen des VABKF in der Mensa.
- Alle wurden zur Prüfung zugelassen und bestanden – gefeiert mit Familien und Freunden.
- Modell: Erst ein Tag pro Woche an der BSS, im zweiten Jahr vollständiger Wechsel.
- Michael Kasper nahm teil und geht zum Ende dieses Schuljahres in den Ruhestand.
- Fortsetzung unter neuem Namen: „1BSAVK“ auf Basis einer neuen Kooperationsvereinbarung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit einer feierlichen Verabschiedung in der Mensa der Beruflichen Schulen Schramberg wurden sechs Schüler des Bildungsgangs „Vorqualifizierung Ausbildung und Beruf in Kooperation mit der Förderschule“ (VABKF) in den nächsten Lebensabschnitt entlassen. Alle Sechs wurden zur Prüfung zugelassen, bestanden erfolgreich und feierten ihren Abschluss gemeinsam mit Familien und Freunden.
Die Jugendlichen kamen von der Peter-Meyer-Schule (PMS) und wurden über zwei Schuljahre hinweg eng mit den Beruflichen Schulen Schramberg (BSS) verzahnt gefördert: Im ersten Jahr besuchten sie an nur einem Tag pro Woche die BSS und blieben ansonsten Schüler der Peter-Meyer-Schule, im zweiten Jahr wechselten sie dann vollständig an die Beruflichen Schulen. Dieses Modell ermöglicht einer Mitteilung nach einen behutsamen, aber konsequenten Übergang von der Förderschule in die Berufswelt.
„Der Bildungsgang VABKF hat sich über all die Jahre als wichtige und funktionierende Brücke von der Förderschule in die Berufswelt bewährt“, so Abteilungsleiter Frank Fehrenbacher. „Dass alle sechs Schülerinnen und Schüler ihren Abschluss erreicht haben, ist das Ergebnis einer sehr engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit beider Schulen.“.
Abschied von Michael Kasper
Die Klassen führten Nadja Huber von der Peter-Meyer-Schule und Nicole Reusch von den Beruflichen Schulen Schramberg gemeinsam. Beide blickten in ihren Abschiedsworten mit sichtlichem Stolz auf die Entwicklung ihrer Klasse zurück und wünschten den Jugendlichen für ihren weiteren Weg alles Gute.
Ein besonderer Moment der Feier war die Anwesenheit von Michael Kasper, Schulleiter der Peter-Meyer-Schule, der zum Ende dieses Schuljahres in den Ruhestand ging. Für ihn war es damit die letzte Verabschiedung einer VABKF-Klasse – ein Abschied, der der Feier laut Mitteilung eine zusätzliche persönliche Note verlieh und bei dem noch einmal deutlich wurde, wie viel Herzblut über die Jahre in diese Kooperation geflossen ist.
Fortführung des Modells
Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) der Peter-Meyer-Schule sowie der Erhard-Junghans-Schule (inklusiv) endet mit diesem Jahrgang jedoch nicht: Sie wird künftig unter neuem Namen und in neuem Gewand als „1BSAVK“ (einjährige Berufsschule Ausbildungsvorbereitung in Kooperation) fortgeführt – auf Grundlage einer neuen Kooperationsvereinbarung zwischen den beteiligten Schulen.
Der VABKF-Bildungsgang zeigt eindrucksvoll, dass mit individueller Förderung und guter Kooperation zwischen Förder- und Berufsschule Übergänge gelingen. Dass dieses erfolgreiche Konzept nun in neuer Form weiterlebt, ist laut Mitteilung auch ein Verdienst der langjährigen, engagierten Zusammenarbeit – nicht zuletzt von Michael Kasper, dem an dieser Stelle für sein Wirken von den Beruflichen Schulen Schramberg herzlich gedankt wird.
Erfolgreiche Absolventen
Niklas Fieber, Omar Kholoki, Jan Maier, Gian-Nevio Munzinger, Calvin Nagel, Max Prause
.