Abschied von Sr. Anne Faßnacht
: Ihr Lebensweg führte von Sulgen nach Afrika

Die gebürtige Schrambergerin und in Sulgen aufgewachsene Mission-Dominikanerin ist am 27. Juli im Alter von 87 Jahren in Harare in Simbabwe verstorben.
Von
red/pm
Schramberg-Sulgen
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Sr. Anne Faßnacht ging bereits 1960 als junge Ordensfrau in die Mission. In Simbabwe arbeitete die Schrambergerin als Lehrerin, Schulleiterin und in der Verwaltung und setzte sich zudem für Aids-Waisenkinder ein.

privat
  • Sr. Anne Faßnacht starb am 27. Juli in Harare im Alter von 87 Jahren.
  • Die gebürtige Schrambergerin wuchs in Sulgen auf und trat 1959 ins Kloster ein.
  • Seit 1960 wirkte sie in Simbabwe als Lehrerin, Schulleiterin und in der Verwaltung.
  • Sie engagierte sich für Aids-Waisenkinder, unterstützt von lokalen Kirchengruppen.
  • Requiem in Sulgen: am Dienstag, 18. August, um 19 Uhr in St. Laurentius.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Alter von 87 Jahren ist Sr. Anne Faßnacht am 27. Juli 2026 in Harare in Simbabwe verstorben. Sie wurde am 5. Oktober 1938 in Schramberg geboren und wohnte mit ihrer Familie im Scheffelweg in Sulgen.

„Die Begeisterung für Christus, die ihr durch ihr Elternhaus, Vikare, Schwestern und in der kath. Jugend geschenkt wurde, wollte sie an andere weitergeben“, so schreibt Hubert Haas in der d’Kräz Nr. 23 im Jahr 2003.

Ausbildung zur Lehrerin

So tritt Anna Ottilie Faßnacht am 9. Januar 1959 bei den Missions-Dominikanerinnen in Strahlfeld in Bayern ein und legt dort am 22. Oktober 1960 die erste Profess ab. Drei Tage später wird sie in die Mission nach Südafrika geschickt.

Am staatlichen Lehrerseminar von Rhodesien (jetzt Simbabwe) wird sie zur Primarschullehrerin ausgebildet und legt ihr Diplom im Dezember 1968 ab. Anschließend unterrichtet sie an verschiedenen ordenseigenen Schulen. Von 1978 bis 1982 ist sie Leiterin der Primarschule im Mutterhaus in Harare, Simbabwe. Sie hilft dabei auch in der Verwaltung.

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Requiem in Sulgen

Zudem unterstützt sie die private Initiative „Mother of Peace“ für Aids-Waisenkinder. Die Sternsingeraktion und der Frauenbund der katholischen Kirchengemeinde St. Laurentius in Sulgen unterstützen seit vielen Jahren diese und andere Missionsprojekte der Dominikanerinnen in Simbabwe.

Lokale Berichte und Beileidsbekundungen von Einheimischen beschreiben Sr. Anne als prägende Figur, in deren Hände viele Kinder und Jugendliche in kirchlichen Einrichtungen aufgewachsen sind. Immer wieder besuchte sie auch ihre Heimat in Sulgen, wo viele sie als eine außergewöhnlich sanftmütige, selbstlose und liebevolle Persönlichkeit kennenlernen durften, die ihr Leben ganz in den Dienst anderer stellte.

Die katholische Kirchengemeinde feiert für Sr. Anne am kommenden Dienstag, 18. August, um 19 Uhr in St. Laurentius in Sulgen ein Requiem im Rahmen der Abendmesse.