Vernissage im Stadtmuseum Schopfheim: „Es werde Licht“

Die Installation "Licht(t)raum" ist vom 26. September bis zum Jahresende im Gewölbekeller des Schopfheimer Stadtmuseums zu sehen.
Kane Kampmann und Jens Standke- Kunstverein und Stadtmuseum Schopfheim zeigen die Installation „Licht(t)raum“ von Kampmann und Standke.
- Vernissage im Gewölbekeller am Samstag, 26. September, um 18 Uhr – Sommerfest ab 17 Uhr.
- Dauerinstallation im Gewölbekeller: 26. September bis 31. Dezember, mittwochs sowie am Wochenende.
- Fassadenprojektionen „Es werde Licht“ am 26. September um 19.45 und 20.45 Uhr auf dem Museumsplatz.
- Die Arbeiten setzen auf Licht, Klang und ruhige Atmosphären, die Räume meditativ erfahrbar machen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Kunstverein Schopfheim präsentiert anlässlich unseres gemeinsamen Kultur-Sommerfestes mit dem Städtischen Museum Schopfheim nach „Magenta sehen“ von Marcus Pericin und Florian Bachmann sowie „Solid Ground“ von Bernd Schulz wieder eine Lichtinstallation. Das Sommerfest findet am Samstag, 26. September, ab 17 Uhr auf dem Museumsplatz statt.
Zu sehen ist die Installation „Licht(t)raum“ der Licht- und Medienkünstler Kane Kampmann und Jens Standke. Eine Dauerinstallation im Gewölbekeller des Stadtmuseums ist vom 26. September bis 31. Dezember zu sehen. Die Vernissage im Gewölbekeller beginnt um 18 Uhr.
Die beiden Künstler entwickeln seit mehreren Jahren audiovisuelle Installationen, Videomappings und künstlerische Projektionen, die Räume in poetische Bildwelten verwandeln. Dabei entstehen Atmosphären von Entschleunigung und Ruhe, welche den Besuchern einen fast meditativen Zugang eröffnen. Sie arbeiten raumspezifisch, künstlerisch präzise und mit reduzierten Mitteln – und schaffen dadurch Werke, die sich von der oft technikorientierten Eventästhetik abheben: individuell, kontemplativ und sinnlich erfahrbar, heißt es in einer Pressemitteilung.
Kane Kampmann arbeitet seit mehr als vier Jahrzehnten im Bereich der Lichtkunst – analog wie digital. Ihre Bildwelten entstehen aus Zeichnungen, Malerei und Collagen, die sie in atmosphärische Raumkonzepte überführt. Mit einem besonderen Gespür für die architektonischen Gegebenheiten entwickelt sie poetische, immersive Lichtinstallationen, die sich präzise an Ort und Kontext anpassen.
Jens Standke ist seit 2004 als Mediendesigner und Videokünstler tätig. Nach Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln fokussierte er sich auf Videokunst, Motion Graphics und audiovisuelle Installationen. Seine Arbeiten verbinden künstlerische Komposition mit technischer Präzision und schaffen es, Themen zugleich narrativ und poetisch erfahrbar zu machen.
Der „Licht(t)raum“
Der „Licht(t)raum“ ist ein imaginärer Raum, den man betreten kann . Ein konsumfreier Ort, der in einer getakteten Welt nicht auf Ereignis, sondern auf Schwebe und Atmosphäre setzt. Ein Raum zum Eintauchen in ein zeitloses Anderswo. Durch die Synergie von Licht, Klang und Bildern jenseits der Worte öffnet sich eine innere Welt. Entspannend, inspirierend und meditativ. Das Gewölbe des Stadtmuseums – durch Lage, Form und Atmosphäre ideal geeignet – erlebt eine Verwandlung, mit Teppichen und Kissen – im gesamten Gewölbe ein mäandernder Lichtstrahlenkosmos – verwoben mit einem Klangteppich aus Natursounds und meditativer Musik.
Die Installation ist jeweils Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr sowie am Mittwoch von 14 zu sehen. Der Raum kann für Events auch zu anderen Zeiten gemietet werden, heißt es in der Ankündigung weiter.
Es werde Licht
Die Fassadenprojektionen auf dem Museumsplatz, der alten Stadtkirche und den spätmittelalterlichen Gebäuden – bei Regen in der Kirche – werden am Samstag, 26. September, um 19.45 und um 20.45 Uhr gezeigt.

"Es werde Licht", heißt es am 26. September, rund um den Schopfheimer Museumsplatz.
Kane Kampmann und Jens StandkeAuf dem Vorplatz wird das Stadtmuseum zum Ausgangspunkt der raumgreifenden 230°‑Projektion „Es werde Licht“. Die Inszenierung verbindet die alte Stadtkirche mit den rückwärtigen spätmittelalterlichen Gebäuden zu einem gemeinsamen Bildraum. Lichtspuren, abstrakt wie organisch, gleiten über Mauern und Fassaden, legen verborgene Details frei und lassen die historischen Bauwerke in neuem Licht erscheinen. Es entsteht ein immersives Erlebnis, das Vergangenheit und Gegenwart miteinander verknüpft und den Stadtraum auf neue Weise erfahrbar macht.