Umbau in Schönau
: Den barrierefreien Buseinstieg ermöglichen

Die Stadt Schönau will die Bushaltestellen „Zentrum“ an der Friedrichstraße umgestalten. Rollstuhlfahrer sollen dadurch leichter in den Bus einsteigen können.
Von
Christoph Schennen
Schönau
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Sicher ein- und aussteigen: Das kann man bei Rollator-Trainings lernen.

Sicher ein- und aussteigen: Der barrierefreie Umbau zweier Bushaltestellen in der Schönau Friedrichstraße soll das künftig auch mit Rollator ermöglichen (Symbolfoto).

Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa-tmn
  • Schönau plant den barrierefreien Umbau der Haltestellen „Zentrum“ in der Friedrichstraße.
  • Ziel ist der erleichterte Einstieg für Rollstuhlfahrer, Rollator-Nutzer und Gehbehinderte.
  • Die Stadt beantragt Förderung beim Land; Umsetzung könnte im kommenden Jahr erfolgen.
  • Die Busbucht an der Polizeiseite entfällt, Bordsteine werden auf beiden Seiten angehoben.
  • Kosten: gut 71.000 Euro, erhohte Förderung rund 64.000 Euro – Gemeinderat stimmt zu.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Die Stadt Schöbau beantragt im Auftrag des Gemeinderats beim Land eine Förderung für den barrierefreien Umbau der Bushaltestellen „Zentrum“ in der Friedrichstraße.  Sollte der Antrag bewilligt werden, könnte die Ausführung im kommenden Jahr  erfolgen. Das Projekt steht in Zusammenhang mit der Sanierung des Gehwegs in der Friedrichstraße zwischen dem Gebrauchtwagenhändler und der Buchenbrandstraße., welches über das Stadtsanierungsprogramm gefördert wird.

Der barrierefreie Umbau der Bushaltestellen kostet gut 71.000 Euro, die Stadt hofft auf eine Förderung in Höhe von gut 64.000 Euro (75 Prozent). Behindertenverbände und die Kreisbehindertenbeauftragte fordern schon lange die Herstellung der Barrierefreiheit an Bushaltestellen. Sie würden bei der Planung des Umbaus einbezogen, versicherte Bürgermeister Peter Schelshorn.

Durch den Umbau soll die Busbucht auf der Seite der Polizei verschwinden. Der Bordstein soll so hoch angehoben werden, dass Rollator-Nutzer, Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Menschen bein Einstieg in den Bus keinen Höhenunterschied mehr überwinden müssen. Auf der gegenüberliegenden Seite soll der Bordstein ebenfalls angehoben werden. Wenn der Bus auf der Straße hält, habe das den positiven Nebeneffekt, dass der Verkehr verlangsamt wird, weil Autos hinter dem Bus halten, statt zu überholen, so eine weitere Überlegung.

Michael Locker (Freie Wähler) kritisierte die hohen Kosten. Das sei ein normaler Preis, versicherte ihm Bauamtsleiter Axel Lais. Er kündigte auf Anfrage an, dass die Planung wahrscheinlich schon in der nächsten Sitzung des Gemeinderats vorgestellt werde.

Trotz dieses Einwands stimmt der Gemeinderat der Antragstellung und damit indirekt auch dem barrierefreien Umbau der Bushaltestellen geschlossen zu.