Uli Führe in Fahrnau: Musikalische Werbung für den alemannischen Dialekt

Mundartmusiker Uli Führe in Aktion
Klaus Brust- Uli Führe trat bei den „Fröhlichen Ruheständlern“ im Fahrnauer Gemeindehaus auf.
- Er präsentierte Stücke zu Johann Peter Hebel, sang und las mehrere Hebel-Texte.
- Humorvolle Lieder griffen Beobachtungen auf – etwa „künstliche Intelligenz“ und Handygebrauch.
- Er stellte die Mundartkollegen Lina Kromer und Manfred Marquardt vor.
- Zum Schluss animierte er zum Mitsingen und warb: „Schwätzet Alemannisch.“
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der im Jahr 1957 in Lörrach-Haagen geborene Uli Führe, der seit 50 Jahren auf der Bühne steht, begann seine mitreißend moderierte Auswahl aus seinem reichhaltigen Schaffen mit seinem Lieblingsdichter Johann Peter Hebel. Zum 200. Todestag des Weltliteraten, Universalgelehrten und Badens erstem Prälaten (Landesbischof) sang er das Gedicht „Der allzeit vergnügte Tabakraucher“ und las die Kalendergeschichten „Seltsamer Spazierritt“ und „Die Ohrfeige“.
Exakte Beobachtungen
Über welchen großartigen Humor der Poet und Komödiant verfügt, bewiesen zahlreiche Vertonungen - oftmals mimisch und gestikulierend untermalend. Sie passten hervorragend zu den exakten Beobachtungen der Mitmenschen mit ihren Besonderheiten. Da wurden beispielsweise die „künstliche Intelligenz“ oder der „Handygebrauch“ der jüngeren Generation auf die Schippe genommen.
Mit Lina Kromer aus Obereggenen (Hebelpreisträgerin 1956) und Manfred Marquardt aus Lörrach, brachte Uli Führe dem Publikum zwei alemannische Mundartkollegen nahe.
Gesungene Antworten
Im letzten Teil seines Programms hieß es mitdenken und mitsingen, alles natürlich im alemannischen Dialekt. Beim Kreuzworträtsellied sangen die Zuhörer die Antworten, und es erklangen „Der Schwarzwälder im Breisgau“ und „In Muetters Stübele“. Abschließend hatte der frühere Lehrer einen Werbeblock im Gepäck: „Es git nix Schöneres als unsre Dialekt, schwätzet Alemannisch uf de Stroß un am Tisch!“