Tarifstreit: Warnstreik auch bei Mahle in Zell

Auch bei Mahle in Zell kam es am Mittwoch zum Warnstreik.
IG Metall- IG Metall setzt Warnstreiks im Oberen Wiesental fort – auch bei Mahle in Zell.
- 130 Beschäftigte beteiligten sich über alle Schichten am Ausstand.
- Betriebsräte fordern 5 Prozent mehr Entgelt und Sicherheit für Arbeitsplätze.
- Südwestmetall bietet 700 Euro im Jahr 2027 und 1,3 Prozent für 2028 bei 26 Monaten Laufzeit.
- Bereits zuvor streikten Beschäftigte bei Zahoransky in Todtnau und Hella in Schönau.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
„Die Beschäftigten brauchen die 5 Prozent mehr Entgelt. Und die Mitglieder der IG Metall werden dafür kämpfen. Der Arbeitgeberverband will die Last der Inflation einfach bei den Beschäftigten abladen. Da machen wir nicht mit“: Mit diesen Worten lässt sich der Betriebsratsvorsitzende Fabian Lanza in einer Mitteilung der IG Metall zu dem Auftaktwarnstreik bei der Mahle in Zell zitieren.
Entgelterhöhung mehr als verdient
„Die Inflation drückt die Kaufkraft der Menschen. Das führt zur Rezession. Neben politischen Maßnahmen zur Entlastung der Beschäftigten sind auch die Unternehmen gefragt“, findet der Betriebsrat Thomas Keller und bekommt laut Mitteilung Zustimmung von Patrick Lenz, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender: „Die Beschäftigten bringen sich jeden Tag mit hohem Einsatz und ihrer Flexibilität in unseren Betrieb ein - sie haben eine gute Entgelterhöhung mehr als verdient.“
„Die Menschen sollen nicht länger den Reallohnverlust hinnehmen und dazu noch jeden Tag Angst haben, dass ihre Arbeit in Deutschland und hier am Standort Zell vielleicht keine Zukunft mehr hat. Wir brauchen Sicherheit und Perspektiven“, so Kerstin Meindl, zweite Bevollmächtigte der IG Metall Freiburg und Lörrach.
In der laufenden Tarifrunde bietet der Arbeitgeberverband Südwestmetall eine Einmalzahlung von 700 Euro im Jahr 2027 und eine Entgelterhöhung von 1,3 Prozent für 2028, bei einer Laufzeit von 26 Monaten. Demgegenüber forderte die IG Metall fünf Prozent mehr Entgelt, eine tarifliche Absicherung von Arbeitsplätzen sowie eine tarifliche Gewinnbeteiligung für besonders ertragsstarke Unternehmen.
