Feuerwehr stundenlang im Einsatz
: Ölfilm auf dem Zeller Schwanenweiher

Ein großflächiger Ölfilm auf dem Zeller Schwanenweiher sorgte am Sonntag für einen stundenlangen Einsatz der Feuerwehr. Ursache war womöglich illegale Entsorgung.
Von
red/pol
Zell
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Auf dem Weiher wurden Ölsperren ausgebracht.

Auf dem Weiher wurden Ölsperren ausgebracht.

Feuerwehr Zell
  • Ölfilm auf dem Zeller Schwanenweiher führte am Sonntag zu langem Feuerwehreinsatz.
  • Die Kräfte trafen um 9.45 Uhr ein, ein großflächiger Film lag auf dem Gewässer.
  • Ölsperren und Bindemittel kamen zum Einsatz – das Öl wurde von der Oberfläche aufgenommen.
  • Ursache laut Feuerwehr wohl illegale Entsorgung über einen Gully, Verursacher unbekannt.
  • Hinweis der Feuerwehr: Einleiten ölhaltiger Stoffe ist strafbar und gefährdet die Umwelt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Freiwillige Feuerwehr Zell wurde am Sonntag  um 9.45 Uhr zu einem Umweltschutzeinsatz an den Schwanenweiher alarmiert. Beim Eintreffen der Kräfte bestätigte sich die Lage: Ein großflächiger Ölfilm zog sich über das Gewässer.

Ölsperren und Bindemittel

Um eine Schadstoffausbreitung zu verhindern und die Flora und Fauna zu schützen, leiteten die Einsatzkräfte umgehend umfangreiche Maßnahmen ein, berichtet die Feuerwehr im Nachgang. Mit spezialisiertem Gerät wurden Ölsperren auf dem Schwanenweiher ausgebracht, um das Öl einzudämmen. Im Anschluss wurde die Substanz mithilfe von speziellem Bindemittel gebunden und von der Wasseroberfläche aufgenommen.

Womöglich illegale Entsorgung

Nach bisherigen Erkenntnissen ist die Verschmutzung vermutlich auf die unsachgemäße beziehungsweise illegale Entsorgung einer ölhaltigen Substanz über einen Gully zurückzuführen, erklärt die Feuerwehr. Der Verursacher sei bislang unbekannt.

Erhebliche Gefahren

Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang nachdrücklich darauf hin, dass das Einleiten von ölhaltigen Stoffen, Chemikalien oder Altöl in die Kanalisation eine Straftat darstellt und erhebliche Gefahren für die Umwelt birgt.

Die Abteilung Zell war mit zehn Einsatzkräften und vier Fahrzeugen über mehrere Stunden hinweg im intensiven Reinigungseinsatz.