Sportverein Gresgen
: Viel Lob für den scheidenden Vorsitzenden Markus Eichin

Mit Silvia Böhler-Eichin wurde bei der jüngsten Mitgliederversammlung erstmals eine Frau an die Spitze des Sportvereins Gresgen gewählt.
Von
red/pm
Zell-Gresgen
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Die neue Vorsitzende Silvia Böhler-Eichin (Mitte) und der ebenfalls neu gewählte stellvertretende Vorsitzende Werner Oswald (rechts daneben) mit dem Vorstandsteam.

Die neue Vorsitzende Silvia Böhler-Eichin (Mitte) und der ebenfalls neu gewählte stellvertretende Vorsitzende Werner Oswald (rechts daneben) mit dem Vorstandsteam.

SV Gresgen
  • Silvia Böhler-Eichin wird erste Vorsitzende des SV Gresgen, ihr Stellvertreter ist Werner Oßwald.
  • Markus Eichin kandidierte nicht erneut, erhielt aber viel Lob für seine Arbeit.
  • Neuer Sportwart ist Denis Grether, weitere Posten besetzen u. a. Sabrina Jost und David Kaiser.
  • Der Verein zählt 371 Mitglieder – neue Struktur entstand beim „Zukunftsabend“.
  • Sportlich ragten Maxine Kunz und Zsolt Berk mit Turniersiegen und Topplatzierungen heraus.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine Änderung an der Spitze gab es beim Sportverein in Gresgen, wie nach der Jahreshauptversammlung des Vereins zu vernehmen war. Das Amt des Chefs, besser neu der Chefin, bleibt in der Familie. Markus Eichin trat nicht mehr zur Wahl an, dafür aber seine Schwester Silvia Böhler-Eichin, die mit überwältigender Mehrheit zur ersten Frau in diesem Amt bestimmt wurde.

Viel Lob für den ehemaligen Bundesligaringer Markus Eichin

Ein großes Dankeschön an den abgetretenen Vorstand Markus Eichin kam vom neuen zweiten Vorsitzenden Werner Oßwald. Markus Eichin war als Ringer erfolgreich und beliebt und als Vorsitzender des Vereins rührig und immer zum Wohl der Mitglieder unterwegs. Als ehemaliger Bundesligaringer kennt er die Befindlichkeiten des Sports und seiner Athleten, als Vereinsfunktionär ist ihm bewusst, wie Organisation, Zusammenhalt und Aktivitäten funktionieren. Viel Lob für Markus Eichin kam auch von Denis Grether, dem ehemaligen Trainer und neu gewählten Sportwart.

Der Vorstand komplettiert sich in Zukunft mit Kassiererin Sabrina Jost, Schriftführer David Kaiser, Protokollführer Thomas Berger, Aktivenbeisitzer Martin Fricker, Jugendleiter Andreas Vollmer, Jugendvertreterin Vanessa Lederer, sowie Axel Grether, Saveria Segreto, Manuela Kammerer und Sabine Hofmann als Beisitzern. Die Kassenprüfung bleibt in den bewährten Händen von Markus Schleith und Carsten Tscheulin.

Im Förderverein der Ringer gibt es ebenfalls einen Wechsel. Manuel Berger gab sein Vorstandsamt ab, dafür rückt Markus Eichin nach.

Ortsvorsteher Peter Grether freut sich für das Dorf über die erfolgreiche Vereins- und Jugendarbeit, die in den letzten Jahren, vor allem durch Markus Eichin und Jugendleiter Andreas Vollmer geprägt war. Offen für alle Sportarten – so präsentierte sich die Nachwuchsarbeit. Das wusste auch Ortsvorsteher Peter Grether in seinem Jahresrückblick zum Vereinsgeschehen zu würdigen.

Jubiläum prägt das Vereinsjahr

Geprägt war das Vereinsjahr 2025 vom Jubiläum anlässlich des 100-jährigen Bestehens mit der gemeinsamen Gratulation der Gresger Vereine, und der Orts- und Stadtverwaltung am 11. April des vergangenen Jahres. Das Treffen der alten Athleten und das Fußballturnier auf dem Rümmelisbühl gehörten genauso zu den Aktivitäten wie die Organisation der Bezirksmeisterschaften der Jugend.

Unter der Überschrift „Zukunftsabend“ gab sich der Verein eine neue Struktur. 371 Mitglieder sind mittlerweile zu verzeichnen, da gilt es, viele zu organisieren.

Abschied musste der Verein von den Ehrenmitgliedern Walter Waßmer und Fritz Schleith sowie dem Fördermitglied Klaus Berger nehmen. Als Aktive und Förderer hatten sie das Vereinsleben mitgeprägt und den Ringsport in Gresgen attraktiv gestaltet.

Maxine Kunz siegt beim Kader-Sichtungsturnier

Sportlich lief es nicht immer nach Plan. Beleg dafür ist der vorletzte Platz in der Verbandsliga. Außerordentliche Einzelleistungen wogen das auf. Hervorzuheben: Maxine Kunz mit ihrem ersten Platz beim Kader-Sichtungsturnier des Deutschen Ringerbundes und ihren 4. und 5. Plätzen bei der Deutschen Meisterschaft. Zsolt Berk überzeugte mit dem ersten Platz beim German Masters in Warnemünde. Als Mitglied eines Dorfvereins, der ohne besondere Förderung auskommen muss, ein Erfolg, der nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.