Schülerworkshops in Schönau: Illusionen mit Filmtricks und KI

Die Teilnehmer beim Herstellen von Filmfiguren.
Rosalie Frank- Workshop „Special Effects“ in Schönau: Jugendliche erforschen Filmtricks und KI.
- Inhalte reichten von Filmgeschichte und Stop-Motion bis zu KI-Bildern und -Videos.
- Green Screen kam zum Einsatz, um Hintergründe digital zu ersetzen.
- KI-Kompetenztraining: Erkennen von Fälschungen bei Bildern, Videos und Musik.
- Abschluss: Nachrichtensendung mit Fake-Beweisen und Auszüge aus „Die Reise zum Mond“.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Unter der Leitung der beiden Medienpädagoginnen Rosalie Frank und Greta Linke tauchten die Teilnehmer der Ferienworkshops in die Welt des Films, der Spezialeffekte und der künstlichen Intelligenz ein. Dabei erhielten sie sowohl theoretische Einblicke in die Filmgeschichte als auch praktische Kenntnisse: von den frühen Schwarz-Weiß-Aufnahmen und der Stop-Motion-Technik bis hin zu modernen KI-generierten Bildern und Videos.
Grundlagen des Filmemachens
Am ersten Workshop-Tag standen die Grundlagen des Filmemachens im Mittelpunkt. Wie beeinflussen Licht und Perspektive die Wirkung einer Szene? Welche Möglichkeiten bietet ein Videoschnittprogramm? Und wie lassen sich mit einfachen Mitteln verblüffende Effekte erzielen? Diesen Fragen gingen die Jugendlichen gemeinsam mit den Medienpädagoginnen auf den Grund.
Am zweiten Tag drehte sich alles um den Einsatz von Green Screens. Dabei handelt es sich um eine einfarbige, meist grüne Hintergrundfläche, vor der Personen oder Objekte gefilmt werden. Anschließend lässt sich die Fläche digital durch beliebige Hintergründe ersetzen, sodass neue Filmwelten entstehen.
Am dritten Tag stand der kritische Umgang mit künstlicher Intelligenz auf dem Programm. Die Teilnehmer analysierten mit den Medienpädagoginnen, wo ihnen KI im Alltag begegnet, welche Chancen die Technologie eröffnet und welche Risiken sie birgt. Dabei lernten sie, echte Aufnahmen von manipulierten Bildern, Videos und Musik zu unterscheiden.
Gutes Gespür für Manipulation
„Bei Bildern und Videos haben die Jugendlichen bereits ein gutes Gespür für mögliche Manipulationen. Bei Musik fiel ihnen die Unterscheidung allerdings deutlich schwerer“, berichtet die Medienpädagogin Rosalie Frank, eine der Workshop-Leiterinnen.
Beim abschließenden Film-Showing am Ende eines jeden Workshops gab es für die Eltern eine eigens entwickelte Nachrichtensendung, in der gefälschte Bilder als vermeintliche Beweise präsentiert wurden. Auch Einblicke in Filmklassiker präsentierten die Filmschaffenden. So zeigten die Auszüge aus dem Film „Die Reise zum Mond“, wie schon die frühe Filmgeschichte mit Fantasie und technischen Tricks Bilderwelten erschuf.
Gefördert wurde das Projekt im Rahmen von „Schätze der Dörfer“, einem Programm von Aller.Land für ländliche Regionen.