Neuer Schulleiter in Zell
: Stefan Lotze – ein Mann, den gleich mehrere Schulämter wollten

Die Gerhard-Jung-Grundschule in Zell hat einen neuen und erfahrenen Schulleiter. Bei der Amtseinführung gab es auch für die Schüler eine Überraschung.
Von
Verena Wehrle
Zell im Wiesental
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Das Kollegium singt dem neuen Schulleiter Stefan Lotze ein Ständchen.

Das Kollegium singt dem neuen Schulleiter Stefan Lotze ein Ständchen.

Verena Wehrle
  • Gerhard-Jung-Grundschule in Zell hat mit Stefan Lotze einen neuen Schulleiter.
  • Lotze leitete zuvor Schulen in Titisee-Neustadt und Prag – er gilt als sehr erfahren.
  • Schulamtsleiter Schick betonte Erfahrung und äußerte Zuversicht für große Klassen.
  • Bürgermeisterin Isele überreichte Symbolschlüssel und wünschte gutes Ankommen.
  • Schüler und Kollegium feierten, es gab Gedichte, Lieder und ein spontanes Pausenhoffest.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es war eine äußerst feierliche Amtseinführung, die Stefan Lotze als neuer Schulleiter der Gerhard-Jung-Grundschule erleben durfte. Und dabei erfuhr Schulamtsleiter Rudolf Schick so manche Premiere. Denn Lotze sei mit Abstand der erfahrenste Schulleiter, den er in sein Amt einführt, so Schick.

Die Stationen von Lotze

Nach seinem Referendariat in Offenburg habe er 1998 seine erste Stelle angetreten: Lotze war bis 2023 an der Hans-Jakob-Grundschule in Titisee-Neustadt, erst als Lehrer, ab 2002 als Konrektor, ab 2008 als Rektor.

Dann gingen er und seine Frau für einen Auslandsschuldienst nach Prag, wo Lotze als Schulleiter einer Deutschen Schule arbeitete. „Als er zurückkam, waren gleich mehrere Schulämter scharf auf ihn und er hat sich für Zell entschieden.“ – Dafür gab es donnernden Applaus von allen Grundschülern, die im Kreis herum um die Redner saßen.

In großen Klassen hat man gleich viele Freunde

Eine weitere Premiere: Schick zitierte, denjenigen, der ins Amt eingeführt wurde, mit: „Aus Kindersicht können Klassen gar nicht groß genug sein, es ist schön, statt zehn gleich 24 Freunde zu haben.“ Dies sei auch Schicks Überzeugung, denn professionelle Lehrkräfte könnten mit großen Klassen umgehen und die Schüler lernten dann besser das Miteinander. Dem neuen Schulleiter wünschte Schick alles Gute und übergab ihm ein Buchpräsent.

Schulamtsleiter Rudolf Schick, Schulleiter Stefan Lotze und Bürgermeisterin Marion Isele.

Schulamtsleiter Rudolf Schick, Schulleiter Stefan Lotze und Bürgermeisterin Marion Isele.

Verena Wehrle

Bürgermeisterin Marion Isele hatte einen großen Schlüsselbund mitgebracht, auch wenn es für die wichtigsten Türen im Schulleben keinen Schlüssel gebe – etwa diese zu den jungen Menschen und zum Miteinander. Als Rückkehrer aus dem Ausland bringe Lotze auch andere Perspektiven mit. Isele wünschte ihm, dass er irgendwann sagen kann, dass sein Weg von Neustadt über Prag nach Zell genau der richtige war. Die Schüler trugen Gedichte und Lieder vor, auch die Lehrerinnen sangen dem neuen Schulleiter ein Lied, bevor dann alle gemeinsam – auch mit den Gästen – einen Kanon sangen. Die Schüler überreichten Lotze auch Sonnenblumen.

Sonnenblumen von den Schülern.

Sonnenblumen von den Schülern.

Verena Wehrle

Dank gab es auch an Kristina Musolt, die die Schule über zwei Jahre kommissarisch geleitet hatte.

Überraschung für Schüler

Dann war es an der Zeit für Lotze ein Geheimnis zu lüften. Denn er hatte sich mit „Geheimverbündeten“, wie er bei den Schülern für Spannung sorgte, eine Überraschung überlegt. „Es gibt ein spontanes kleines Pausenhoffest“, kündigte Lotze an und löste damit bei den Schülern großen Jubel aus. Die Erwachsenen tauschten sich dann bei einem Buffet aus.