Narrenzunft Todtnau: Schaurig schöner Kappenabend

Zum Gruseln war der Kappenabend in Todtnau.
zVg/Sabrina GiorgettiZunftmeister Tobias Gutmann heizte die Stimmung gleich mit einigen Ehrungen ordentlich an. Für jeweils zehn Jahre wurden an dem Abend Theresa Eckert (Bürsten- und Besenbinder), Lukas Schog (Chrüdderwieble), Manuel Mutterer (Schatzgräber), Margot Klingele (Zinken Mühliwinkel) geehrt. Für 15 Jahre ausgezeichnet wurden Carina Franz (Zunftrat) und Patrick Sorke (Zundelmacher) sowie für 25 Jahre Eva Böhler (Zunftrat).
Anschließend übernahmen die Dichelbohrer das Zepter. Sie zeigten wie „Tanzen im Sitzen“ richtig geht. Nach einer kurzen Tanzrunde mit Caprice übernahm der Zinken Chlai Basler Clique (CBC) die Bühne. Jürgen „Sherpa“ Steiger hatte viel zu sagen – unter anderem zu den Themen Stammtischbrüder, Vereinsmenschen, Handwerksmeister, Lehrer sowie Wagenbauer. Als Totengräber und Vodoomeister beschwor er die alten Geister.
Danach stürmten die Skelett-Dichelbohrer-Damen die Bühne und zeigten, wie rhythmisch man sich auch als Untote zur Musik bewegen kann.
Es folgten die Glocken von Rom der Brandbächler. Da die Gaststätten in Todtnau immer früher schließen, wollen sie eine Geisterstunde einführen. Diese verpflichtet jeden Wirt, die Narren so lange zu versorgen, bis die Glocken die Geisterstunde einläuten.
Dann war Alfred Bernauer vom Mühliwinkel an der Reihe. Zum bekannten Gassenhauer „Skandal im Sperrbezirk“ hatte er über alle Wagenbauzinken und das Leben als Wagenbauer so einiges zu berichten. Seine Mühliwinkel-Damen unterstützten ihn zum Schluss mit einer schwungvollen Samba-Einlage. Auch die Guggemusiken Zundelmacher und Los Chrachos heizten sie dem Narrenvolk kräftig ein.