Muggenbrunn feiert: Musik und Heimat-Humor kommen gut an

Die „Hoh’wald Musig“ unterhielt beim Sommerfest in Muggenbrunn.
Verena WehrleIm Rahmen von „1000 Jahre Todtnau“ feierte der Verein „Mein Muggenbrunn“ am vergangenen Wochenende auch sein eigenes Jubiläum und zwar „20 Jahre Barfußpfad“. Geboten wurde ein buntes Programm für die ganze Familie mit musikalischer sowie kulinarischer Vielfalt.
Bürgermeister lobt Engagement
Zunächst unterhielt die „Hoh’wald Musig“ aus St. Peter, an diesem Nachmittag als Trio, bekannt aus Funk und Fernsehen. Dann eroberte die Trachtenkapelle Brandenberg unter der musikalischen Leitung von Axel Friedrich für zwei Stunden die Bühne im Festzelt.

Bürgermeister Oliver Fiedel (rechts) gratulierte dem Verein „Mein Muggenbrunn“, hier dem Vorsitzenden Benjamin Albiez.
Foto: Nadja DietscheAls Gratulant war auch Todtnaus Bürgermeister Oliver Fiedel gekommen. Er lobte das große Engagement des Vereins, der auch die Pflege des Barfußpfads übernommen hat und noch viele weitere Projekte im Ort initiiert hat. „Das könnten wir als Kommune selbst nicht leisten“, betonte Fiedel. Er beglückwünschte den Verein zum Jubiläum des Pfads und überreichte als Geschenk ein Set mit Todtnauer Jubiläumsbier.
Führungen über den Barfußpfad
Stündlich bot man Touren über den Barfußpfad an, Guide Markus Dutschke erklärte dabei auch, warum Barfußgehen so gesund ist.

Ein Dorf mit mehreren Ständen wurde auf dem Fußballplatz beim Barfußpfad aufgebaut.
Foto: Verena WehrleDer Verein hatte ein kleines Festdorf aufgebaut mit mehreren Ständen. Unter anderem zeigte dort auch Schindelmacher Lukas Karle sein Handwerk. Gegen Nachmittag begann es heftig zu regnen, so dass immer mehr Besucher, die draußen verweilten, das Zelt füllten. Die „Blues Bakers“ aus Neustadt konnten so vor großem Publikum spielen.

Lukas Karle zeigt das Handwerk des Schindelmachers.
Foto: Verena WehrleMartin Wangler unterhält auf Badisch
Gegen Abend füllte sich der Platz immer mehr, denn schließlich war Schauspieler Martin Wangler alias Fidelius Waldvogel mit seiner Wanderbühne angereist und unterhielt mit seinem Kabarett „Land in Sicht“ das Publikum mit Witz, Charme und badischem Humor. In seinem Programm wirft er einen Blick ins Ländle und setzt sich auf originelle Weise mit zeitaktuellen Themen auseinander. Darin spielt der Begriff Heimat genauso eine Rolle wie die Freiheit zum einfachen Leben.
