Kundgebung in Schopfheim: Stimmen für den Frieden

Etwa zwei Dutzend Menschen versammelten sich am 1. September zu einer Kundgebung unter dem Slogan „Nie wieder Krieg“.
Anja Bertsch- In Schopfheim fand am 1. September eine Kundgebung „Nie wieder Krieg“ statt.
- Etwa zwei Dutzend Menschen zogen nach Reden durch die Innenstadt.
- Redner forderten, die Eskalationslogik zu durchbrechen und auf Diplomatie zu setzen.
- Das Feindbild Russland solle hinterfragt werden – Dialog statt Konfrontation.
- Im Ukraine-Krieg spielten wirtschaftliche Interessen eine Rolle, so eine Rednerin.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zu einer Gedenkveranstaltung unter dem Slogan „Wir sagen nein! Nicht noch einmal“ war in Schopfheim am 1. September eingeladen – Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen, mit dem Deutschland 1939 den Zweiten Weltkrieg lostrat.
Etwa zwei Dutzend Menschen beteiligten sich an der Kundgebung in der Scheffelstraße mit anschließendem Demonstrationszug durch die Innenstadt.
„Eskalationslogik durchbrechen“
Die Redebeiträge der Kundgebung riefen dazu auf, die Eskalationslogik zu durchbrechen und die vermeintliche Zwangsläufigkeit einer zunehmenden Konfrontation mit Russland zu hinterfragen. Dazu gehöre auch, wieder vermehrt auf Dialog und Diplomatie zu setzen, statt wie in früheren unseligen Zeiten das Feindbild eines Russland zu kultivieren, das in einem entfesselten Machtanspruch Deutschland und ganz Europa bedrohe, hieß es.
Verweis auf wirtschaftliche Interessen
Im Ukraine-Krieg wie auch bei der in Deutschland aktuell forcierten Entwicklung in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ dürften durchaus auch wirtschaftliche Interessen eine entscheidende Rolle spielen, so ein weiter Argumentationsstrang der Ausführungen. „Ukrainer sterben. Russen sterben. Und wirtschaftliche Interessen profitieren“, so eine Rednerin.