Kinderschutzbund Schopfheim: Starke Bilanz für den Kinderschutz

Der Vorstand des Schopfheimer Kinderschutzbunds (von links): Frank Breipohl, Anna Homberg, Sibylle Roos,Ellen Schröder-Tretzack, Christiane Spiller, Kirsten Trefzger und Heinrich Ehrmann.
zVg/DKSB Schopfheim- Schopfheim: Der Kinderschutzbund meldet ein intensives und erfolgreiches Arbeitsjahr 2025.
- 113 Mitarbeitende trugen die Arbeit – davon 36 Honorarkräfte, 68 Ehrenamtliche und fünf im Vorstand.
- Kindertagespflege war zentral: 49 Tagespflegepersonen betreuten 215 Kinder, ergänzt durch Qualifizierungen.
- Hausaufgabenbetreuung wuchs: 31 Kräfte an zwölf Schulen unterstützten 135 Kinder in 3.090 Stunden.
- „Nummer gegen Kummer“ blieb stark: 1.441 Telefonberatungen, 242 Mails und das Peer-Projekt JubeJu.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit insgesamt 113 Mitarbeitenden, darunter 36 Honorarkräften, 68 ehrenamtlich Engagierten sowie fünf Vorstandsmitgliedern, leistete der Verein im vergangenen Jahr unverzichtbare Arbeit für Familien und Kinder in der Region. Das Ehrenamt bildete mit rund 6500 geleisteten Stunden erneut das tragende Fundament des Vereins.
Kindertagespflege und Hausaufgabenbetreuung stark gefragt
Ein zentraler Pfeiler der Vereinsarbeit war 2025 der Fachdienst Kindertagespflege. Insgesamt 49 Tagespflegepersonen betreuten 215 Tageskinder im gesamten Landkreis Lörrach. Neben der erfolgreichen Qualifizierung neuer Tageseltern in Kursen mit bis zu 300 Unterrichtseinheiten organisierte der Fachdienst 13 Fortbildungsveranstaltungen, einen Fachtag sowie drei Erste-Hilfe-Kurse für Bildungs- und Betreuungseinrichtungen.
Ebenfalls stark nachgefragt wurde die Hausaufgabenbetreuung. 31 Honorarkräfte betreuten an zwölf Schulen insgesamt 135 Kinder. Mit insgesamt 3.090 geleisteten Betreuungsstunden konnte das kostenlose Angebot im Vergleich zu den Vorjahren intensiviert und qualitativ gesichert werden.
Ein offenes Ohr für Kinder und Familien
Die „Nummer gegen Kummer“ in Schopfheim war auch 2025 eine wichtige Anlaufstelle. 28 Beraterinnen und Berater am Telefon sowie drei Fachkräfte in der Online-Beratung leisteten 818 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Sie bewältigten 1.441 telefonische Beratungen und beantworteten 242 Mails in der Mailberatung. Ergänzt wird dieses Angebot durch das bundesweite Projekt „Jugendliche beraten Jugendliche“ (JubeJu), das samstags im Peer-to-Peer-Ansatz betrieben wird.
Im Projekt „Frühe Hilfen Familienpaten“ begleiteten zudem 37 Paten insgesamt 56 Familien mit 101 Kindern in schwierigen Lebenslagen.
Solide Finanzen und Entlastung des Vorstands
Finanziell steht der Ortsverband auf gesunden Beinen. Nach dem Bericht der Kassenprüfer erteilten die Mitglieder dem Schatzmeister Heinrich Ehrmann sowie dem gesamten restlichen Vorstand einstimmig die Entlastung.
Die beiden Vorsitzenden wurden wiedergewählt
Bei den Vorstandswahlen des Kinderschutzbundes Schopfheim wurden die Vorsitzenden Heidi Schmieding und Frank Breipohl, sowie der Schatzmeister Heinrich Ehrmann, die Schriftführerin und die Beisitzerin Ellen Schröder-Tretzack und Sibylle Roos einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.
Ausblick: Jubiläum und neue Kurse im Jahr 2026
Es stehen wichtige Qualifizierungen an: Bereits im April startete eine neue Ausbildung für Familienpaten, im Juni begann der neue Kurs für das Kinder- und Jugendtelefon. Auch das beliebte Angebot der Sommerferienbetreuung ist wieder fest eingeplant.