JUZ öffnet wieder: So geht es mit der Jugendarbeit in Todtnau weiter

Das Jugendzentrum in Todtnau soll wieder öffnen. Aber es braucht einen neuen Standort (Archivbild)
Verena WehrleSeit März 2024 war die Jugendbetreuung in Todtnau nach dem Weggang des Jugendbetreuers von der Caritas verwaist. Seitdem hatten die Jugendlichen keine Anlaufstellen mehr. Das ändert sich nun.
„Wir starten mit der Firma Timeout am Montag, 15. September“, informiert Bürgermeister Oliver Fiedel auf Nachfrage unserer Redaktion. Die Stadt Schönau ist bereits am 1. Juli mit dem gleichen Anbieter gestartet (wir berichteten).
Einen Haken gibt es allerdings noch: Der aktuelle Jugendraum soll wegen der Überplanung des Busbahnhof-Areals bis Ende des Jahres abgerissen werden.
Suche nach Standort
In einem Gespräch vor einigen Monaten war Fiedel noch zuversichtlich, dass die Gemeinde bis zum Start einen neuen Standort finden könne. Doch bisher ist das nicht gelungen, wie Fiedel nun bekannt gibt.
„Nach jetzigem Stand starten wir zuerst einmal am Kiosk-Busbahnhof, wir schauen uns aktuell aber nach Alternativen um“, informiert der Bürgermeister. Die Alternative solle sich natürlich im Stadtgebiet möglichst zentral befinden.
Vor der Schließung sei das JUZ nur noch von wenigen Jugendlichen, etwa drei bis sechs, genutzt worden, sagte Fiedel igegenüber unserer Redaktion. Er formulierte dabei auch ein klares Ziel: „Wir wollen die Jugendarbeit aufrecht erhalten und ausbauen, damit wieder mehr Jugendliche kommen.“
In Todtnau sowie in Schönau sind die Verträge mit der Caritas ausgelaufen. Nun läuft die Jugendarbeit wieder gemeinsam mit dem neuen Anbieter.
Beide Städte haben zwar einen eigenen Jugendbetreuer, eine gegenseitige Vertretung sei aber möglich. Wie Zell künftig seine Jugendarbeit organisiert, ist noch nicht entschieden.
Die Öffnungszeiten
Das Jugendzentrum soll ab Mitte September montags, mittwochs und jeden zweiten Freitag, jeweils von 15 bis 20 Uhr, geöffnet sein. Den Jugendbetreuer will man in einer „Kick-off-Veranstaltung“ vorstellen.
