Großbaustelle in Todtnau: Der alte Busbahnhof ist nun weg

Ein Bild vom 14. September 2026 – mittlerweile sind auch die letzten „Reste" vom alten Busbahnhof dem Erdboden gleich gemacht. Die Baustelle ist in vollem Gange.
Verena Wehrle- Todtnau erneuert den Busbahnhof – Abriss ist abgeschlossen, Bau läuft seit Ende August.
- Busbetrieb wurde auf Übergangshaltestellen in der Meinrad-Thoma-Straße verlegt.
- Straße ist eingeschränkt befahrbar, laut Stadt soll sie demnächst gesperrt werden.
- Kosten rund drei Millionen Euro, städtischer Anteil liegt bei 1,2 Millionen Euro.
- Parallel läuft die Mensa-Aufstockung an der Gemeinschaftsschule, Bauzeit jeweils rund ein Jahr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die großen blau-weißen Pfosten, das hölzerne Dach, die urigen Anzeigetafeln aus Holz und rundherum konnten die Busse fahren: ein Bild des alten Busbahnhofs in Todtnau, das es so nun nicht mehr gibt. Denn: Der Abriss ist geschafft, der alte Bahnhof dem Erdboden gleichgemacht. Das große Bauprojekt im Rahmen der Stadtsanierung III für rund drei Millionen Euro ist in vollem Gange. Gemeinsam mit dem gleichzeitigen Neubau des Feuerwehrgerätehauses zählt es zu den größten Infrastrukturprojekten der Stadt. Wie ist der aktuelle Stand?
Übergangshaltestellen funktionieren
Die Arbeiten laufen seit Ende August. Bauamtsleiter Klaus Merz zeigt sich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Baustelle, wie er auf Anfrage unserer Redaktion sagt. Zum Baustart wurde der Busbetrieb komplett auf neu eingerichtete Übergangshaltestellen in der Meinrad-Thoma-Straße umgestellt – Fahrpläne und Abfahrtszeiten für alle Buslinien blieben unverändert. Mit dem Schulbeginn ist inzwischen auch der „Härtetest“ für alle Schüler erfolgt. „Die Haltestellen funktionieren gut“, zeigt sich Merz zufrieden.

Die Übergangshaltestellen wurden entlang der Meinrad-Thoma-Straße eingerichtet.
Verena WehrleMit den Bauarbeiten ist die Meinrad-Thoma-Straße aktuell nur noch eingeschränkt befahrbar, demnächst soll sie laut Merz gesperrt werden.
Die Kosten
Der Neubau des Busbahnhofareals inklusive Straßensanierung und neuer Parkplätze wird mit rund drei Millionen Euro zu Buche schlagen. Mehr als die Hälfte wird durch Fördermittel der Städtebauförderung und die Programmförderung ÖPNV-LGVFG finanziert, wodurch der städtische Anteil bei 1,2 Millionen Euro liegt. Im Juni vergab der Gemeinderat die Arbeiten an die heimische Baufirma Asal für rund 2,26 Millionen Euro. Enthalten sind darin der Straßen- und Leitungsbau, der Rückbau des bestehenden Bahnhofs, die Herstellung des Kreisels, in dem die Busse wenden können, der Bau der Buswarteanlage sowie der öffentlichen Parkplätze, die Platzgestaltung und die Gehwege.
Mensa-Aufstockung hat begonnen
Todtnau ist mitten im Baufieber. Denn zeitgleich ist auch die Aufstockung der Mensa der Gemeinschaftsschule im Gange. Sie soll um drei Klassenzimmer aufgestockt werden und eine Verbindung zum danebenstehenden Schulgebäude bekommen (wir berichteten). Dank der zugesagten Förderung aus dem Ausgleichstock in Höhe von 720.000 Euro, kann die Stadt auch dieses 2-Millionen-Euro-teure Projekt stemmen. Auch hier läuft der Bauablauf wie geplant, so Merz. Der Bau während des laufenden Schulbetriebs funktioniere gut, versicherte der Bauamtsleiter. Wie beim Busbahnhof beträgt auch hier die angesetzte Bauzeit insgesamt rund ein Jahr.

