Gemeinderat entscheidet
: Beschluss zu Zeller Wildgehege steht bevor

Soll das Zeller Wildgehege erhalten bleiben? Dafür müsste im Haushalt 2027 ein hohes Budget bereitgestellt werden. Die Gemeinderäte wollen am Montag darüber entscheiden.
Von
Verena Wehrle
Zell
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Geht es im Wildgehege weiter? Darüber entscheidet der Zeller Gemeinderat am Montag.

Geht es im Wildgehege weiter? Darüber entscheidet der Zeller Gemeinderat am Montag.

MT-Archiv/Gerald Nill
  • Zeller Gemeinderat will am Montag über die Zukunft des Wildgeheges entscheiden.
  • Arbeitsgruppe empfiehlt: Rot- und Damwild erhalten, Bestand reduzieren, kein Schwarzwild.
  • Für 2027 sind 60.000 Euro Betrieb und 50.000 Euro Investitionen vorgesehen.
  • Stadt prüft Fördermöglichkeiten – zugleich wird weiter ein Betreiber gesucht.
  • Werkhof betreut aktuell das Gehege, seit die Kündigung für Ende 2025 vorliegt.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Ein Thema, das die Stadt Zell seit nunmehr fast einem Jahr beschäftigt: Die Zukunft des Zeller Wildgeheges. Seitdem die Markus-Pflüger-Zentren den Betreuungsvertrag für das Gehege Ende 2025 gekündigt hatten, kümmert sich in erster Linie der städtische Werkhof um die Einrichtung. Immer wieder waren auch die hohen Kosten für Unterhalt, Futter und Personal ein Diskussionspunkt im Gremium. Eine Arbeitsgruppe hatte sich gebildet, um über die Zukunft des Geheges zu beraten und präsentierte in der September-Sitzung die Ergebnisse.

Demnach spricht sich die Arbeitsgruppe dafür aus, zumindest das Rot- und Damwild- Gehege als Naherholungsgebiet und Ausflugsziel zu erhalten. Der Bestand könne reduziert werden, auf Schwarzwild solle ganz verzichtet werden. Zum einen sollen Instandhaltungsarbeiten angegangen werden, gleichzeitig soll die Verwaltung Fördermöglichkeiten prüfen. Auch solle die Stadt weiterhin versuchen, einen Betreiber zu finden, schlägt die Arbeitsgruppe vor.

Der Knackpunkt aber sind - wie immer - die Kosten: Im Haushalt sollen für 2027 für den laufenden Betrieb 60.000 Euro und für Investitionsmaßnahmen weitere 50.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. So steht es im Beschlussvorschlag, über den die Gemeinderäte am Montag entscheiden. Damit fällen sie auch einen Entschluss über die Zukunft der 50 Jahre alten Einrichtung.