Forstbetriebsplan 2027: Windpark lohnt sich für Hasel

600 Festmeter Holz wurden in Hasel in diesem Jahr geschlagen (Symbolfoto)
Heiko Rebsch/dpa- Forstrevierleiter Lars Neubauer stellte in Hasel den Forstbetriebsplan für das Jahr 2027 vor.
- Dieses Jahr waren Ende Oktober 600 Festmeter geschlagen, geplant waren 700 Festmeter.
- Für das Jahr 2027 sind 755 Festmeter vorgesehen – Erlöse von 48.450 Euro werden erwartet.
- Zusätzlich eingeplant: 7.700 Euro Waldklimaprämie und 40.000 Euro Pacht aus dem Windpark.
- Nach Abzug aller Aufwendungen soll ein Überschuss von 41.000 Euro bleiben, der Holzpreis gilt als unsicher.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Für das Jahr 2026 konnte der Förster fast Vollzug melden: 700 Festmeter Holz sollten auf der Gemeindefläche eingeschlagen werden. Ende Oktober waren 600 Festmeter geschlagen und verarbeitet.
Für das Jahr 2027 ist die Abholzung von 755 Festmetern geplant. Der Holzverkauf soll im nächsten Jahr Erlöse von 48.450 Euro erzielen. Dazu kommen 7.700 Euro an Zuweisungen vom Land für die Waldklimaprämie und 40.000 Euro Pachteinnahmen aus dem Windpark. Nach Abzug aller Aufwendungen soll ein Überschuss von 41.000 Euro bleiben.
Ohne die Pacht vom Windpark wäre das ein eher mageres Ergebnis, merkte Gemeinderat Peter Schalajda an. Und dieses sei noch nicht einmal garantiert, weil abhängig vom fluktuierenden Holzpreis.
Dass der Holzpreis tatsächlich kaum zuverlässig zu prognostizieren ist, konnte aus der ausweichenden Antwort des Revierleiters auf die Nachfrage von Gemeinderat Stefan Suhr geschlossen werden: Suhr wollte konkret wissen, wie sich die anfallende Schadholzmenge auf die Preisentwicklung auswirkt.
Darauf ging Neubauer nicht ein, sondern verwies auf die amerikanische Zollpolitik und die daraus folgende schwankende Nachfrage aus allen Regionen des Weltmarktes.
Sorgen bereiten die fehlenden Niederschläge. Im Vergleich der Mengen von 1960 bis 1990 fehlten im Jahr 2026 rund 40 Prozent. Dies wirkt sich im Zusammenspiel mit den heißen Sommertagen auf fast alle Baumarten aus, machte Neubauer deutlich. Dürre Kronen machen auch die Arbeit im Wald immer gefährlicher, und die Waldbrandgefahr steige ständig.
Mehr und mehr betroffen sei beispielsweise die Buche. Robust zeige sich die Eiche – „sie hat Zukunft“, wie der Revierleiter bemerkte.
Ein großes Lob erteilte Neubauer den Mitarbeitern der Gemeinde Hasel.
Diesen hatten bei Holzarbeiten in unmittelbarer Nähe der Kreisstraße den Verkehr geregelt und damit der Unfallgefahr vorgebeugt. Bürgermeister Frank-Michael Littwin schloss sich den lobenden Worten an.
