Städtlifest Todtnau: Manche wurden für Spenden an Vereine im Wasserbecken versenkt

Fassanstich durch Oliver Fiedel und Gaetano Bertucci und Christian Ulrich von Rothaus.
Ulrike Jäger- Todtnauer Städtlifest lockte viele Besucher mit Musik, Tanz und Darbietungen an.
- Bürgermeister Oliver Fiedel zapfte das Fass an, unterstützt von Gaetano Bertucci und Christian Ulrich.
- Vereine trugen den Aufbau und Abbau – in Todtnau gibt es insgesamt 92 Vereine.
- Am EOW-Stand fiel Christoph Buck im Nachthemd nach Treffer in den Wassertank.
- EOW spendete je „Wasserheld“ 100 Euro, auch Fiedel und weitere traten am Sonntag an.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bevor Bürgermeister Oliver Fiedel den Fassanstich vornahm, waren einige ehemalige Todtnauer zum Empfang ins Rathaus gekommen. Rund 15 Personen freuten sich dort auf Infos aus dem Stadtgeschehen und tauschten sich aus. „Das war eine sehr schöne Runde, in der viele gemeinsame Erinnerungen ausgetauscht wurden“, freute sich das Stadtoberhaupt.
Fassanstich in Perfektion
Perfekt saßen die Holzhammerschläge: ohne Zwischenfall und ganz unspektakulär floss das Freibier dann aus dem Fass. Unterstützt vom Städtlifest-Vorstand Gaetano Bertucci und Christian Ulrich von Rothaus wurde dann der Gerstensaft unter die Leute gebracht, musikalisch begleitet von der Todtnauer Stadtmusik.
In seiner Begrüßung dankte Fiedel den vielen Vereinen für die Unterstützung, ohne sie wäre das Städtlifest nicht das, was es ist. Insgesamt gibt es in Todtnau 92 Vereine, und auch Bertucci dankte für die tolle Arbeit, die bereits am Donnerstag und Freitag vor dem Fest mit dem Aufbau beginnt und am Montag mit dem Abbau endet, was insgesamt viel Arbeit bedeute.
Nach und nach strömten die Besucher, suchten ein Schattenplätzchen in den Buden oder genossen ein kühles Glas Wein oder Sekt an den Stehtischen. Kulinarisch war das Angebot riesengroß und wurde auch gern angenommen. Die kleinen Besucher konnten sich an zwei Spielständen, in der Spielstraße der ökumenischen Kirchengemeinde oder auf dem „Bärchen-Karussell“ vergnügen.

EOW-Geschäftsführer Johannes Heitzler mit Christoph Buck, der sich im Nachthemd im Wassertümpel versenken ließ.
Ulrike JägerGroßes Vergnügen bereitete der am EOW-Stand aufgebaute „Easy Dunker“, bei dem eine Person vom Sitz in einen Wassertank fällt, wenn eine Zielscheibe mit dem Ball getroffen wird. Einer der dort ausgerufenen „Wasserhelden“ war am Samstag Christoph Buck, ehemaliger CDU-Stadtrat und Vize-Vorsitzender des Fördervereins Schwimmbad Todtnau, der im Nachthemd und mit Schlafmütze auf dem Kopf antrat.
Christoph Buck ließ sich fürs Schwimmbad „abschießen“
Er ließ sich auch für das Schwimmbad „abschießen“, denn die EOW stiftete jedem Wasserhelden 100 Euro für den Verein seiner Wahl, in diesem Fall für den Förderverein. Es dauerte eine Weile, bis einer die Zielscheibe traf und Buck vom Sitz ins Wasser fiel. Das Gejohle war groß, und der Rechtsanwalt im Nachthemd pitschnass.
Gaudi-Aktion kommt sehr gut an
EOW-Geschäftsführer Johannes Heitzler hatte an der Aktion sichtlich Spaß, er bedankte sich bei Buck, dass „er diesen Quatsch mitgemacht hat“. Auch Fiedel nahm am Sonntag nach der Stadtradeln-Siegerehrung die Herausforderung an - in Hemd und Hose, ebenso wie Gemeinderäte und Vereinsvertreter.

Tim Fritz von Bergwärts fällt mit voller Bergsteigermontur ins Wasser.
Verena WehrleTim Fritz von Bergwärts trat in Bergsteiger-Montur ins Wasser und wiederholte die Aktion mal rückwärts sitzend.
Matthias Jos von den „Los Chrachos“ hatte die Guggenmusik-Kleidung an. Die Gaudi kam bei allen gut an. Immer wieder stürzten sich auch Festgäste ins Wasser. Auch die Redakteurin des Markgräfler Tagblatt hatte sich ins Wasser fallen lassen.
Richtig viel los an beiden Tagen
Der Sonntag startete mit dem ökumenischen Gottesdienst und dem Frühschoppenkonzert der Trachtenkapelle Rothaus. Es gab einen Kreativmarkt im Rathausgarten, die Kindertrachtengruppe Todtnau sowie der Künstler Fabian Flender traten auf.

Die X-Treme-Challenge der Vereine und Gruppen sorgte für jede Menge Spaß.
Verena WehrleBei der X-treme-Challenge traten mehrere Vereine gegeneinander an - auch das war eine Riesen-Gaudi. Am Nachmittag spielte die Band „Mr. Bee“ zum krönenden Festabschluss auf. Der Marktplatz war an beiden Tagen rappelvoll und das Städtlifest-Komitee zeigte sich zufrieden mit dem regen Betrieb.











