Festakt in Schönau
: Jogi Löw beim EM-Finale

Der ehemalige Trainer der Fußball-Nationalmannschaft schließt ein zukünftiges Engagement nicht aus.
Von
Gerald Nill
Schönau
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Der Ex-Bundestrainer und Ehrenbürger von Schönau, Jogi Löw, hier vor dem Festakt in Schönau mit dem neuen Kleinwiesentäler Bürgermeister Stefan Niefenthaler und dessen Frau.

Gerald Nill

Am Rande des Festakts (siehe separaten Artikel) beantwortete der ehemalige Bundestrainer der Fußball-Nationalmannschaft, Jogi Löw, ein paar Fragen unserer Zeitung. Die Frage nach den Verbindungen zu Schönau beantwortet Jogi Löw glasklar: „Ich bin verwurzelt in Schönau. Ich habe viele schöne Erinnerungen an meine Kindheit und Jugend.“

In Schönau leben neben der Mutter auch Bruder, Cousine und Onkel. Immer wieder zieht es ihn in die alte Heimat. Sein Bekenntnis lautet:“Ich bin immer gerne hier!“

Die Frage zur aktuellen Europameisterschaft der Frauen beantwortet Jogi Löw so: „Der Frauenfußball hat sich sehr gut entwickelt.“ Zum Finale der Europameisterschaft werde er am Sonntagabend nach Basel fahren und sich das Endspiel zwischen Spanien und England anschauen. „Die Resonanz bei den Spielen, aber auch an den Bildschirmen ist erfreulich und wichtig für die Entwicklung des Frauenfußballs.“

Unvermeidlich ist natürlich eine abschließende Frage, ob es den ehemaligen Bundestrainer, der vor elf Jahren mit der DFB-Elf die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien gewann, nicht noch in den Fingern juckt. Der 65-Jährige schickt vorweg: „Ich vermisse gar nichts.“ Dann lässt er sich aber entlocken: „Es kommen immer wieder Anfragen und Angebote herein. Gerade in den vergangenen Monaten und Wochen.“ Es sei aber keine Entscheidung gefallen. Ein Engagement sei aber „nicht völlig ausgeschlossen.“ Da er aber alles in seiner sportlichen Karriere erreicht habe, sei er „entspannt, was diese Frage angeht“.

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