Dorfhock Mambach
: Bewährte Tradition unter neuer Führung

Eine gute Stunde nach dem Auftakt des Dorfhocks der Feuerwehrmusik Mambach war das Festzelt schon voll besetzt – zur Freude des neu gewählten Vorstandsduos Anna Wetzel und Gerd Baumgartner, die ihre „erste richtig große Veranstaltung“ meisterten, wie Wetzel formulierte.
Von
Ines Bode
Zell-Mambach
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Feuertaufe bestanden: Die neue Spitze der Feuerwehrmusik Mambach  - Anna Wetzel (li.) und Gerd Baumgartner (re.) - freut sich über den gelungenen Dorfhock, unter anderem mit dem Unterhaltungsduo „Bibi und Tina“ aus Gresgen (Mitte).

Die neue Spitze der Feuerwehrmusik Mambach - Anna Wetzel (li.) und Gerd Baumgartner (re.) - freut sich über den gelungenen Dorfhock, unter anderem mit dem Unterhaltungsduo „Bibi und Tina“ aus Gresgen (Mitte).

Ines Bode
  • Dorfhock der Feuerwehrmusik Mambach füllte schnell das Festzelt – neue Führung im Einsatz.
  • Anna Wetzel und Gerd Baumgartner leiten erstmals eine große Veranstaltung, unterstützt vom Team.
  • Trachtenkapellen aus Todtmoos und Brandenberg sowie Vereine aus Atzenbach, Häg-Ehrsberg und Sallneck spielten.
  • „Bibi und Tina“ aus Gresgen boten bis in die Nacht heitere Unterhaltung, Start mit „It's so easy“.
  • Sonntag ohne spezielles Mittagessen, stattdessen Grillgerichte und Gemüsebratlinge; Familiennachmittag mit Angeboten für Kinder.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Schon im Januar anlässlich des Jahreskonzerts lag die Verantwortung in den Händen der neuen Vereinsspitze. Vorausgegangen war ein „geschmeidiger Vorstandswechsel“, wie die Internetseite der Feuerwehrmusik vermeldet. Laut Anna Wetzel stand das bisherige Duo Andreas Hierholzer und Silke Holzhüter auch im Zuge des Dorfhocks hinter den Nachfolgern, ebenso wie die erprobte Mannschaft in gewohnter Manier den örtlichen Traditionstermin stemmte.

„Wir sind 34 Aktive und zuzüglich der Helfer wohl an die fünfzig Leute“, addiert Wetzel, während ihr Kollege Baumgartner Dienst in der Küche schiebt. Dem kollektiven Geplauder im Festzelt und ersten Gesängen einer Herrenrunde nach zu urteilen, nimmt der Dorfhock gerade Fahrt auf.

Um achtzehn Uhr sei es losgegangen, und mit dem ersten Auftritt trafen peu à peu die Gäste ein, berichtet Wetzel. Das Publikum komme auch von auswärts, etwa aus Zell, Gresgen und Häg-Ehrsberg. Auch Schönauer habe sie gesehen, meint die Vorstandsfrau.

Die Bühne bevölkert die Trachtenkapelle Todtmoos, die neben ihrem traditionellen Blasmusikprogramm den himmelblauen Stimmungsmacher „Azzurro“ schmettert. Später stimmt die Trachtenkapelle den Kulthit „Sternenhimmel“ an, und wie bestellt singen Gästeschar und Gastgeber mit.

Gute Laune zu verbreiten, das war auch das Anliegen von „Bibi und Tina“. Bei der Wiesentäler Variante der aus Hörspiel und Kinofilm bekannten hexenden Freundinnen handelt es sich um „Freunde aus Gresgen, die Musik machen“. „Ich heiße Tina“, beteuert die Sängerin, und ihr Begleiter stellt sich als Daniel vor.  Geboren wurde das Projekt nach einem Gastspiel an einer Hochzeit „aus lauter Jux“, wie Bibi alias Daniel versichert. Ihren Auftritt läuteten die beiden mit „It's so easy“ von Linda Ronstadt ein – ein astreiner Song aus dem Regal „70er-Country-Rock“. Bis in die Nacht interpretierte das Gresger Duo am Dorfhock eine Bandbreite weiterer heiterer Unterhaltungsklänge mit Hitpotential.

Der Sonntag startete mit dem Frühschoppen. Zünftigen Charakters, wie es sich gehört, serviert von der Trachtenkapelle Brandenberg. Über den Nachmittag hinweg durften sich die Besucher auf abwechslungsreiche Töne befreundeter Vereine freuen: Mit von der Partie waren der Musikverein Atzenbach, die Trachtenkapelle Häg-Ehrsberg und der Musikverein Sallneck.

Was es dieses Mal nicht gab, war das spezielle sonntägliche Mittagessen, das an Dorfhocks vielerorts angeboten wird. Wetzel verweist hier auf die rückläufige Nachfrage. Das bedeute allerdings nicht, dass die Sache völlig vom Tisch sei. Vorerst ließen sich die Anwesenden die Auswahl der Grillgerichte schmecken, und darüber hinaus „Gemüsebratlinge mit Quark“. Am „Familiennachmittag“ drehte sich vieles um die Jüngsten, denn an Kindern, so Wetzel, mangele es derzeit in Mambach nicht. Der Nachwuchs durfte sich etwa auf der Hüpfburg austoben und sich beim Kinderschminken ein buntes Gesicht verpassen lassen.