Brand in Wieden: 112 Kräfte bei Feuer in Schreinerei im Einsatz

Bei einem Feuer in einer Schreinerei in Wieden waren 112 Einsatzkräfte vor Ort.
Freiwillige Feuerwehr ZellEin Feuer brach in einer Schreinerei in Wieden in der Nacht zum Donnerstag aus. Gegen 1.45 Uhr wurde die Feuerwehr Wieden alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte hatten diese einen ausgedehnten Brand im Innenraum des Objekts festgestellt. Der Mittelteil der Schreinerei hat gebrannt. Laut Polizeibericht breitete sich der Brand im Bereich von zwei Müllgefäßen auf die Fassade, in das erste Stockwerk bis unter das Dach aus.
Weitere Einsatzkräfte der Feuerwehren, des Rettungsdienstes und des Sanitätsdienstes wurden alarmiert.
Brand schnell unter Kontrolle
„Sehr schnell zeigten die ersten Maßnahmen der eingesetzten Feuerwehren Wirkung, so dass bereits nach rund 45 Minuten der Brand unter Kontrolle war“, teilt die Feuerwehr Zell mit, die mit der Führungsgruppe Oberes Wiesental im Einsatz war.
Ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude konnte somit verhindert werden.
„Die Lage war anfangs nicht absehbar. Aber durch das schnelle Eingreifen konnten wir wirklich Schlimmeres verhindern“, sagt Einsatzleiter Jens Trefzer von der Feuerwehr Wieden im Gespräch mit unserer Redaktion.
Verletzt wurde niemand. Das Gebäude der Schreinerei ist unbewohnt. „Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung und die Umwelt“, wird im Einsatzbericht der Feuerwehr betont.
Brandursache noch unklar
Zur Brandursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen der Polizei dazu laufen. Auch zur Schadenshöhe können aktuell noch keine Angaben gemacht werden. Einsatzleiter Trefzer sagt aber: „Im Mittelteil der Schreinerei entstand zwar ein beträchtlicher Schaden, dieser kann aber wieder gerichtet werden und danach kann die Schreinerei ihren Betrieb wieder aufnehmen.“

Die Feuerwehren im Einsatz in Wieden.
Foto: Freiwillige Feuerwehr Zell112 Einsatzkräfte vor Ort
Im Einsatz waren insgesamt 112 Kräfte der Feuerwehr, des Sanitätsdiensts und der Polizei. Darunter waren die Feuerwehren aus Wieden, Utzenfeld, Todtnau, Schönau, Lörrach sowie die Führungsgruppe Oberes Wiesental sowie der Ortsverband Schopfheim des Technischen Hilfswerks (THW).
Ein positives Fazit zieht Einsatzleiter Trefzer: „Ich bin sehr zufrieden wie das gelaufen ist, das zeigt, wir haben gut geübt und unsere Arbeit getan.“ Er sei stolz auf alle am Einsatz beteiligten Kameraden. „Das zeigt eine gute Organisation im Oberen Wiesental.“
Einsatz bis zum Morgen
Die Feuerwehr war laut Polizeibericht noch mehrere Stunden mit Nachlöscharbeiten beschäftigt.
Unter anderem war der Ortsverein Todtnau des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in der Bereitschaft und übernahm die sanitätsdienstliche Abdeckung sowie die Verpflegung der Einsatzkräfte. „Der Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden“, postete das DRK in den sozialen Medien.
