22 Personen in Schopfheim evakuiert: Polizei untersucht verdächtigen Gegenstand – „Keine Gefahr für Anwohner“

Großeinsatz in Schopfheim: Die Polizei ließ ein Gebäude räumen und war auch in der Hebelstraße präsent. Mehrere Stunden suchten Einsatzkräfte nach gefährlichen Gegenständen.
Simone Rotzler- Schopfheim: Verdacht auf explosiven Gegenstand löste am Montag einen Großeinsatz aus.
- Ein Gebäude wurde geräumt, der Bereich abgesperrt – 22 Personen waren betroffen.
- Ermittler fanden einen zylinderförmigen Gegenstand, von dem keine Gefahr ausging.
- Weitere Räume wurden stundenlang durchsucht, es gab keine weiteren Funde.
- Nach Freigabe kehrten Bewohner zurück, eine Betreuungsstelle blieb ungenutzt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Einsatzkräfte des Landeskriminalamts haben am Montag in Schopfheim einen verdächtigen Gegenstand in einer Wohnung untersucht. Gegen 10 Uhr war im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens das „möglicherweise explosive“ Objekt entdeckt worden. Das betroffene Gebäude wurde geräumt. Den unmittelbar angrenzenden Bereich sperrte die Polizei ab.
Jetzt gab die Polizei Entwarnung: Bei dem verdächtigen Objekt habe es sich um einen „nicht näher definierten zylinderförmigen Gegenstand“ gehandelt, heißt es in einer Pressemitteilung. Von ihm sei „keine Gefahr für Anwohner“ ausgegangen.
Polizei findet keine weiteren gefährlichen Gegenstände
Um weitere potenzielle Gefahren auszuschließen, durchsuchten die Beamten im Anschluss auch andere Räumlichkeiten nach verdächtigen Objekten. Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten und umfangreicher Abklärungen nahm dies mehrere Stunden in Anspruch. Im Ergebnis fanden die Ermittler keine weiteren gefährlichen Gegenstände.

Einsatzkräfte der Polizei haben den angrenzenden Bereich beim betroffenen Gebäude in Schopfheim abgesperrt.
GretherNachdem die Polizei das Gebäude freigegeben hatte, kehrten die Hausbewohner in ihre Wohnungen zurück. Von der Räumung waren insgesamt 22 Personen betroffen. Eine von der Stadt Schopfheim eingerichtete Betreuungsstelle in der örtlichen Sporthalle musste nicht in Anspruch genommen werden. Die betroffenen Personen kamen während des Einsatzes anderweitig unter.
„Eine konkrete Gefährdung für die Bevölkerung bestand nicht“, meldet die Polizei in der Pressemitteilung. Neben dem Polizeipräsidium Freiburg befanden sich auch Einsatzkräfte des Landeskriminalamtes, der örtlichen Feuerwehr und des Rettungsdienstes im Einsatz.
