Wirtschaft im Kreis Rottweil: Gemeinsam für einen starken Wirtschaftsstandort

Erster Austausch nach Amtsantritt: Rund 100 Tage nach seinem Amtsantritt besucht Landrat Christoph Keckeisen (Zweiter von links) die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Gemeinsam mit IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos, Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez (rechts) und dessen Stellvertreter Philipp Hilsenbek sprach er über die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts.
Laura Csulits / IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg- Landrat Christoph Keckeisen traf sich rund 100 Tage nach Amtsantritt mit der IHK-Spitze.
- Thema war die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Rottweil und der Region.
- Im Fokus: verlässliche Rahmenbedingungen, Infrastruktur, Hochschulstandorte und Verwaltung.
- Hakenjos betonte Verkehrsprojekte und eine starke Hochschullandschaft als zentral.
- Keckeisen will als Ermöglichungsbehörde handeln – regelmäßiger Austausch soll weitergehen.
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Rund 100 Tage nach seinem Amtsantritt hat Landrat Christoph Keckeisen die Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg zu einem ersten gemeinsamen Austausch besucht. Mit IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos, Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez und dessen Stellvertreter Philipp Hilsenbek sprach er über die wirtschaftliche Entwicklung des Landkreises Rottweil und der Region.
Im Mittelpunkt standen dabei die Bedeutung leistungsfähiger Infrastruktur, die Zukunft der Hochschulstandorte sowie die Frage, wie Verwaltung und Politik Unternehmen bei Investitionen und Wachstum bestmöglich unterstützen können. Einigkeit bestand darüber, dass die Region als industriell geprägter Mittelstandsstandort über große Stärken verfügt, diese aber angesichts des zunehmenden Wettbewerbs der Standorte konsequent weiterentwickelt werden müssen.
Stärke der Region
„Unsere Unternehmen produzieren hier vor Ort hochwertige Produkte, schaffen Arbeitsplätze und tragen maßgeblich zur Stärke unserer Region bei. Damit das so bleibt, brauchen sie verlässliche Rahmenbedingungen, leistungsfähige Verkehrswege und eine Verwaltung, die Chancen ermöglicht, statt Hürden aufzubauen“, betonte Birgit Hakenjos. Gerade für einen ländlich geprägten Industriestandort seien Investitionen in Infrastruktur und Bildung von zentraler Bedeutung. Dazu zählten sowohl wichtige Verkehrsprojekte als auch eine starke Hochschullandschaft mit ihren Standorten in der Region. Die Hochschule Furtwangen und der Campus Rottweil seien wichtige Bausteine, um Fachkräfte zu sichern und Innovationskraft in der Region zu halten.
„Der Landkreis Rottweil hat viele Standortvorteile: eine leistungsfähige Wirtschaft mit zahlreichen Hidden Champions, hervorragend qualifizierte Fachkräfte und eine hohe Lebensqualität. Unser Anspruch ist es, als Ermöglichungsbehörde zu handeln. Unternehmen brauchen verlässliche Ansprechpartner und eine Verwaltung, die gemeinsam nach Lösungen sucht“, sagte Landrat Keckeisen. Eine moderne Verwaltung zeichne sich durch Verlässlichkeit aus und müsse Entwicklungen aktiv unterstützen. Ebenso wichtig sei der Blick auf regionale Infrastrukturprojekte, die nicht isoliert betrachtet werden dürften, sondern einen Mehrwert für die gesamte Region schaffen. Der regelmäßige Austausch zwischen Landkreis und IHK soll deshalb auch künftig fortgesetzt werden.