Wandermarathon im Kreis Rottweil
: 50 Kilometer, viele Geschichten und ganz viel Stolz

Der Eschach-Wandermarathon feierte am Wochenende seine Premiere: Rund 238 Wandernde gingen in Aichhalden an den Start – doch wie viele erreichten nach 50 Kilometern das Ziel in Rottweil?
Von
red/pm
Kreis Rottweil
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Marathon

Der Eschach-Wandermarathon war für die Teilnehmer ein besonderes Erlebnis.

Fotografin Florentine Rösch, Landratsamt Rottweil | Johannes Waldschütz
  • Premiere des Eschach-Wandermarathons: 238 Startende, 232 erreichten Rottweil.
  • 50 Kilometer als Gemeinschaftserlebnis – Hilfe, Motivation und keine größeren Zwischenfälle.
  • Viele waren schneller als geplant, Helfer passten Verpflegung flexibel an.
  • Emotionale Momente: Geburtstagsgruß, Schilder wie „Opa, du Maschine“, Unterstützung in Heiligenbronn.
  • Neuauflage frühestens 2028, da 2027 der Schramberger Megatrail ansteht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Müde Beine, strahlende Gesichter und am Ende vor allem eines: Stolz. Der erste Eschach-Wandermarathon hat gezeigt, dass 50 Kilometer nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch ein echtes Gemeinschaftserlebnis sein können. Rund 238 Wandernde gingen morgens in Aichhalden an den Start - 232 von ihnen haben das Ziel in Rottweil erreicht.

  • Gelungene Premiere für den Eschach-Wandermarathon.

    Gelungene Premiere für den Eschach-Wandermarathon.

    Fotografin Florentine Rösch, Landratsamt Rottweil | Johannes Waldschütz
  • Gelungene Premiere für den Eschach-Wandermarathon.

    Gelungene Premiere für den Eschach-Wandermarathon.

    Fotografin Florentine Rösch, Landratsamt Rottweil | Johannes Waldschütz
  • Gelungene Premiere für den Eschach-Wandermarathon.

    Gelungene Premiere für den Eschach-Wandermarathon.

    Fotografin Florentine Rösch, Landratsamt Rottweil | Johannes Waldschütz
  • Gelungene Premiere für den Eschach-Wandermarathon.

    Gelungene Premiere für den Eschach-Wandermarathon.

    Fotografin Florentine Rösch, Landratsamt Rottweil | Johannes Waldschütz
  • Gelungene Premiere für den Eschach-Wandermarathon.

    Gelungene Premiere für den Eschach-Wandermarathon.

    Fotografin Florentine Rösch, Landratsamt Rottweil | Johannes Waldschütz
  • Gelungene Premiere für den Eschach-Wandermarathon.

    Gelungene Premiere für den Eschach-Wandermarathon.

    Fotografin Florentine Rösch, Landratsamt Rottweil | Johannes Waldschütz
  • Gelungene Premiere für den Eschach-Wandermarathon.

    Gelungene Premiere für den Eschach-Wandermarathon.

    Fotografin Florentine Rösch, Landratsamt Rottweil | Johannes Waldschütz
  • Gelungene Premiere für den Eschach-Wandermarathon.

    Gelungene Premiere für den Eschach-Wandermarathon.

    Fotografin Florentine Rösch, Landratsamt Rottweil | Johannes Waldschütz
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Nach der Begrüßung durch Landrat Christoph Keckeisen und dem gemeinsamen Start in Aichhalden war die Stimmung gut. Dann zog sich, vor allem in der zweiten Hälfte, ab Dunningen und Flözlingen das Teilnehmerfeld zunehmend auseinander. Die Kilometer machten sich bemerkbar und trotzdem wurde weiter gemeinsam gewandert, sich gegenseitig geholfen und motiviert. Größere Zwischenfälle gab es nicht, das DRK war zur Stelle, wenn Unterstützung benötigt wurde. Um 20 Uhr erreichten schließlich auch die letzten Wandernden das Schwarze Tor.

Alle unterstützen sich gegenseitig

„Natürlich sind 50 Kilometer eine echte Herausforderung. Aber mindestens genauso beeindruckend war, wie die Menschen unterwegs miteinander umgegangen sind, sich motiviert und gegenseitig unterstützt haben“, sagt Jonas Fuß. „Genau dieses Gemeinschaftsgefühl haben wir uns für den Eschach-Wandermarathon gewünscht.“

„Opa, du Maschine“

Für besondere Momente sorgten die vielen kleinen Geschichten entlang der Strecke. Ein Teilnehmer feierte seinen 66. Geburtstag und wurde an den Stationen entsprechend begrüßt, Familien und Freunde warteten mit Schildern wie „Opa, du Maschine“ oder „Papa, wir sind stolz auf dich“. In Heiligenbronn halfen  Bewohner der Stiftung St. Franziskus an der Verpflegungsstation mit und sorgten mit ihrer guten Laune für viele lächelnde Gesichter.

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Manche machen 100 Kilometer

Einigen waren selbst die 50 Kilometer noch nicht genug: Zwei Teilnehmer waren bereits am Freitag von Rottweil nach Aichhalden gewandert und machten mit dem offiziellen Wandermarathon am Samstag ihre persönliche 100-Kilometer-Runde komplett. Erfahrene Teilnehmer des Schramberger Megatrails nahmen die kürzere Distanz dagegen mit Humor. Auf ihren Shirts stand: „Megatrail light – für 50 Kilometer drucken wir doch kein T-Shirt.“

Schneller als erwartet

Auch organisatorisch fällt das Fazit zur Premiere positiv aus. Die größte Überraschung gab es gleich zu Beginn: Viele Wandernde waren schneller unterwegs als erwartet und erreichten die ersten Verpflegungsstationen früher als geplant. „Mit diesem Tempo hatten wir tatsächlich nicht gerechnet. Einige waren so schnell unterwegs, dass sie deutlich früher an den Verpflegungsstationen ankamen als geplant“, sagt Irmgard Schumacher. „Unsere Helferinnen und Helfer haben aber toll reagiert und sich sehr schnell darauf eingestellt.“

Überhaupt war die Veranstaltung nur durch das Zusammenspiel vieler Beteiligter möglich. Adventure-Blackforest brachte seine Erfahrung aus dem Schramberger Megatrail ein, der Landkreis seine Kontakte zu Kommunen und Partnern. Hinzu kamen zahlreiche Ehrenamtliche, Vereine, Sponsoren und Helfende an den Stationen.

Mega-Einmarsch in Rottweil

Die Rückmeldungen der Teilnehmenden bestätigen den positiven Eindruck. Besonders gelobt wurden die Organisation, die Verpflegung, die Betreuung durch das DRK und der Zieleinlauf durch das Schwarze Tor. „Der Einmarsch in Rottweil war mega“, heißt es etwa in einer Rückmeldung. Andere beschrieben gerade die zweite Hälfte als durchaus „knackig“. Auch unterschiedliche Einschätzungen zu einzelnen Streckenabschnitten nimmt das Organisationsteam für die weitere Auswertung mit.

Dass der Eschach-Wandermarathon einen Nerv getroffen hat, war bereits im Vorfeld deutlich geworden: Die 250 Plätze waren innerhalb von drei Tagen vergeben, anschließend gab es eine lange Warteliste. Entsprechend positiv fällt das Fazit der Veranstalter aus. Die Premiere habe Menschen zusammengebracht, die Region erlebbar gemacht und gezeigt, was gemeinsam mit starken Partnern und viel ehrenamtlichem Engagement möglich ist.

Gibt es eine Neuauflage?

2027 steht wieder der Schramberger Megatrail mit rund 80 Kilometern und einer Wanderung durch die Nacht an. Eine Neuauflage des Eschach-Wandermarathons wäre daher frühestens 2028 denkbar. Entschieden ist darüber noch nichts – gefragt wird danach allerdings schon jetzt.