Waffenhersteller in Oberndorf: Heckler & Koch erhöht Prognose für das Gesamtjahr

Armeen, Spezial- und Sicherheitskräfte weltweit setzen auf die Handwaffen made in Oberndorf. Auch die neue Ordonnanzwaffe der Bundeswehr, das „G95“ kommt von Heckler und Koch. (Symbolbild)
DANIEL KARMANN/AFP- Heckler & Koch hebt die Prognose für das Gesamtjahr 2026 deutlich an.
- Vorläufige Zahlen: Umsatz rund 263,9 Mio. Euro – plus etwa 47 Prozent zum Vorjahr.
- Betriebsleistung voraussichtlich 263,3 Mio. Euro, EBITDA etwa 66,2 Mio. Euro.
- Gründe laut Unternehmen: hohe Nachfrage, volle Auslastung und laufende Programme.
- Vorstand erwartet beim Umsatz und bei der Betriebsleistung Verbesserungen im hohen zweistelligen Mio.-Bereich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auf Basis vorläufiger Geschäftszahlen gehe die Heckler & Koch AG von einer sehr erfolgreichen Entwicklung im ersten Halbjahr 2026 aus, teilt das Unternehmen am Donnerstag mit.
Nach aktuellen Hochrechnungen habe der Heckler & Koch-Konzern einen Umsatz von rund 263,9 Millionen Euro erzielt. Das sind rund 47 Prozent mehr als im Vorjahresvergleich (erstes Halbjahr 2025: 179,5 Millionen Euro), die Betriebsleistung werde voraussichtlich rund 263,3 Millionen Euro erreichen, immerhin ein Plus von gut 34,5 Prozent. Auf Basis der aktuellen Zahlen werde ein EBITDA, also der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, im ersten Halbjahr 2026 von rund 66,2 Millionen Euro erwartet und damit mehr als doppelt so hoch wie im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres (29,2 Millionen Euro) ausfallen.
„Die positive Entwicklung ist insbesondere auf die weiterhin hohe Nachfrage nach Produkten von Heckler & Koch, die hohe Auslastung der Produktionskapazitäten sowie die konsequente Umsetzung laufender Programme zurückzuführen“, erklärt der Waffenhersteller. Darüber hinaus wirkten sich Investitionen in Produktionskapazitäten, Infrastruktur und Prozessoptimierungen positiv auf die operative Leistungsfähigkeit des Unternehmens aus.
„Vor dem Hintergrund dieser positiven Entwicklung und einem sehr hohen Auftragsbestand“ habe der Vorstand beschlossen, die Prognose für das Gesamtjahr 2026 deutlich anzuheben. Beim Umsatz und der Betriebsleistung gehe der Vorstand nun von einer Verbesserung im hohen zweistelligen Millionenbereich gegenüber dem Vorjahr aus. Beim EBITDA erwartet der Vorstand eine Verbesserung im mittleren zweistelligen Millionenbereich gegenüber dem Vorjahr.
Für weitere Informationen verweist das Rüstungsunternehmen auf die Veröffentlichung des Halbjahresfinanzberichts 2026.