Vikar Nico Schmid  in Rottweil
: Ein Abschied in Freundschaft - mit allerlei Überraschungen

Im sehr gut  besuchten Gottesdienst im Heilig-Kreuz-Münster am ersten Sonntag der Sommerferien wurde  Vikar Nico Schmid verabschiedet, der zwei Jahre in der Seelsorgeeinheit Rottweil-Hausen-Neukirch gewirkt hat.
Von
red/pm
Rottweil
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Verabschiedung von Vikar Nico Schmid im Heilig-Kreuz Münster

Verabschiedung von Vikar Nico Schmid im Heilig-Kreuz Münster.   Pfarrer Timo Weber (links) überreichte dem scheidenden Vikar Nico Schmid eine Schantlelarve.

Hildebrand
  • Im Heilig-Kreuz-Münster Rottweil wurde Vikar Nico Schmid im gut besuchten Gottesdienst verabschiedet.
  • Münsterchor, SE4-Band und Stadtkapelle gestalteten die Messe; es gab eine Dialog-Predigt zur Brotvermehrung.
  • Ministranten überreichten ein Freundschaftsalbum, vertreten durch Lisa Göhler und Julian Brand.
  • Pfarrer Timo Weber dankte für Offenheit und Einsatz in Jugend, Ministranten, Erstkommunion und am DHG.
  • Als Abschiedsgeschenk erhielt Schmid eine Schantlelarve – verbunden mit guten Wünschen für München und Rottenburg.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der letzte Sonntag während der Schulzeit war für diesen Anlass nicht möglich, weil Vikar Schmid den Festgottesdienst zum Brigidenfest in Neukirch und Pfarrer Weber das Patroziniumsfest in St. Pelagius in der Altstadt gefeiert haben.

Die Dankbarkeit für seinen Dienst wurde auch durch manche Überraschungen deutlich, wie zum Beispiel, dass der  Münsterchor, die SE4-Band und die Stadtkapelle Rottweil den Gottesdienst musikalisch bereicherten.

Außergewöhnlich war bei dieser Eucharistiefeier auch die Dialog-Predigt zum Evangelium der Brotvermehrung, wie sie im Matthäus-Evangelium  berichtet wird. Nur fünf Brote und zwei Fische haben die Jünger Jesu für die große, hungrige Menschenmenge. „Und alle aßen und wurden satt", wird berichtet.

Diese Aussage wurde im Dialog zwischen Pfarrer Weber und Vikar Schmid vielfältig gedeutet: Was zunächst vielleicht als wenig empfunden wird, kann viel werden, wenn es geteilt wird. Gott beschenkt uns mit Begabungen, Talenten und Charismen. Und was man von Gott geschenkt bekommen hat, kann so viel Positives bewirken, wenn man es nicht nur für sich selbst nützt, sondern mit anderen teilt. So kann es zum Segen werden.

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Diese Spur des Evangeliums wurde auch auf das Hier-Sein von Vikar Nico Schmid übertragen: Die unzähligen Begegnungen, in denen Glauben und Leben miteinander geteilt wurden, mochten auf den ersten Blick vielleicht klein scheinen, doch haben sie vieles bewirkt und sowohl das persönliche Leben als auch das Leben als Seelsorgeeinheit gestärkt.

Am Ende des Gottesdienstes überbrachten übergaben die Ministranten, vertreten durch Lisa Göhler und Julian Brand,  Vikar Schmid ein „ Freundschaftsalbum“  mit selbst gestalteten Seiten von der ganzen Ministrantenschar.

Großer Dank von Pfarrer Weber

Timo Weber, der Leitende Pfarrer der Seelsorgeeinheit, sprach sehr persönliche Dankesworte zur Verabschiedung von Vikar Nico Schmid.  Dieser habe seit  September 2024 „die Herzen der Menschen im Sturm erobert“ und alle mit seiner Offenheit und seinem fröhlichen Wesen angesteckt und bereichert. Schmid sei für viele eine vertrauenswürdige Ansprechperson und ein wichtiger Mensch.

„Du hast die richtigen Worte gefunden, im alltäglichen Umgang, in Begegnungen, aber auch bei Deinen Predigten und Gottesdiensten - auch bei Trauerfeiern, bei denen es schwer war, tröstende Worte zu sagen.“  Zu den wesentlichen Aufgaben von Vikar Schmid gehörte auch die Jugend- und Ministrantenarbeit, die Erstkommunionvorbereitung und der Religionsunterricht am DHG.

Pfarrer Weber drückte auch seine besondere Wertschätzung aus. Man habe eng und verlässlich zusammen gearbeitet, zusammen gelacht, diskutiert und getrauert.   „Es ist eine richtige Freundschaft entstanden“, so Weber. Man habe bis spät in die Nacht über Gott und die Welt philosophiert und zwei Mal in der Woche miteinander die Vesper gebetet. „Eine wertvolle Erfahrung miteinander im geistlichen Leben unterwegs zu sein.“

Auch an der Fasnet mitgewirkt

Vikar Schmid hat auch im Münsterchor mitgesungen und als Posaunist spiele er in der Stadtkapelle. Abschließend meinte Pfarrer Weber: „Dass Rottweil Dir ans Herz gewachsen ist, das wissen alle, die Dich kennen.“ Die Verbundenheit mit Rottweil zeigte sich auch bei der Mitwirkung an der Fasnet – in der Narrenstube im Pfarrhaus und bei der Stadtkapelle. Deshalb überreichte  Pfarrer Weber im Namen aller Gemeinden der Seelsorgeeinheit ein besonderes Geschenk zum Abschied:  eine   Schantlelarve. Er dankte ihm für seinen einen Dienst in Rottweil und drumherum und wünschte  einen guten Start bei der neuen Aufgabe in München und Rottenburg. „Unsere Türen stehen Dir immer offen.“

Auch Vikar Schmid drückte  seine Dankbarkeit für die schöne Zeit in Rottweil aus.

Nach dem Gottesdienst bestand noch die Möglichkeit, bei einem Umtrunk miteinander ins Gespräch zu kommen, der Stadtkapelle zu lauschen und persönlich Vikar Schmid Adieu zu sagen.