Umweltschutzamt sucht Zeugen
: Ölhaltiger Schlamm illegal im Wald zwischen Seedorf und Sulgen entsorgt

Illegale Ablagerungen im Wald zwischen Seedorf und Sulgen: In einem Wasserschutzgebiet wurde ölhaltiger Schlamm entsorgt. Das Umweltschutzamt sucht nun Zeugen.
Von
red/pm
Dunningen-Seedorf
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Illegale Müllablagerungen.

Im Wald zwischen Seedorf und Sulgen konnte ein ölhaltiger, schlammiger Stoff entdeckt werden.

Landkreis Rottweil, Umweltschutzamt
  • Ölhaltiger Schlamm im Wald zwischen Seedorf und Sulgen entdeckt – Wasserschutzgebiet Zone IIIA.
  • Umweltschutzamt Rottweil ermittelt und bittet um Hinweise zu Verursachern und Zeitpunkt.
  • Abfälle sowie 20 Zentimeter Erdschicht wurden noch am selben Tag ausgebaggert und gesichert.
  • Frische Traktorreifenspuren gefunden, Geruch nach Altöl festgestellt.
  • Nach schneller Sicherung besteht aktuell keine akute Gefahr für Mensch und Umwelt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein aufmerksamer Spaziergänger hat laut Pressemitteilung eine illegale Ablagerung im Wald zwischen Seedorf und Sulgen entdeckt, dort wurde ein ölhaltiger, schlammartiger Stoff abgelagert. Das Umweltschutzamt des Landkreises Rottweil bittet nun um Hinweise, die zur Ermittlung der Verursacher beitragen können.

Der Spaziergänger meldete die Ablagerung an den zuständigen Forstrevierleiter, dieser informierte das Umweltschutzamt. Noch am selben Tag machten sich Mitarbeitende des Umweltschutzamtes vor Ort ein Bild von der Situation und leiteten gemeinsam mit dem Eigenbetrieb Abfallwirtschaft weitere Maßnahmen ein. Neben der Ablagerung waren frische Traktorreifenspuren erkennbar.

Gefahr für das Grundwasser

Wie in der Pressemitteilung bekannt gegeben handelt es sich bei dem illegal entsorgten Material um einen festen, ölhaltigen Schlamm mit auffälligem Geruch nach Altöl. Die Ablagerung befand sich zudem in einem Wasserschutzgebiet der Zone IIIA. Solches Material kann nach Angaben des Umweltschutzamtes eine Gefahr für das Grundwasser darstellen und muss deshalb fachgerecht entsorgt werden.

Um eine mögliche Belastung des Bodens und des Grundwassers zu verhindern, wurden die Abfälle sowie die darunterliegende Erdschicht von rund 20 Zentimetern noch am gleichen Tag ausgebaggert und in einem Container zwischengelagert. Die fachgerechte Entsorgung erfolgt zeitnah. Durch das schnelle Handeln besteht nach derzeitiger Einschätzung keine akute Gefahr für Mensch und Umwelt.

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Das Umweltschutzamt bittet nun um Mithilfe: Wer hat im Bereich des Waldwegs zwischen Seedorf und Sulgen verdächtige Beobachtungen gemacht, insbesondere Fahrzeuge oder einen Traktor beim Abladen von Material gesehen? Auch Hinweise zum möglichen Zeitpunkt der Ablagerung können hilfreich sein.

Der aktuelle Fall zeigt zugleich, wie wichtig aufmerksame Spaziergänger und Waldbesucher seien: Wer illegale Ablagerungen beobachtet oder entdeckt, sollte diese möglichst zeitnah melden. Jeder Hinweis kann dabei helfen, Umweltsünder zu ermitteln und weitere Schäden zu verhindern.

Hinweise nimmt das Umweltschutzamt des Landkreises Rottweil per E-Mail an umweltschutzamt@landkreis-rottweil.de entgegen.