Sozialverband Deißlingen
: Zwei aufgeschürfte Knie und ein goldenes Treueabzeichen

Bei der Hauptversammlung des VdK-Ortsverbands Deißlingen-Lauffen im Hotel Hirt blickten die Mitglieder auf das vergangene Vereinsjahr zurück, wählten den Vorstand und diskutierten sozialpolitische Anliegen im Ort.
Von
-
Deißlingen
Jetzt in der App anhören
Reinhardt Streuber (von links). Hermann Tomisch und Bruno Bantle

Reinhardt Streuber (von links). Hermann Tomisch und Bruno Bantle

Siegfried Reinhardt
  • VdK Deißlingen-Lauffen tagte im Hotel Hirt und wählte den Vorstand.
  • Reinhard Streuber bleibt Vorsitzender – Bruno Bantle Stellvertreter.
  • Siegfried Reinhardt führt Kasse und Schrift, neue Kassenprüferin ist Edeltraud Schwarz.
  • Hermann Tomisch erhielt nach 25 Jahren das goldene Treueabzeichen.
  • Neumitglied meldete Sturz an Baustelle; Verein betonte Verkehrssicherungspflicht der Gemeinde.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der stellvertretende Vorsitzende Bruno Bantle eröffnete die Versammlung und begrüßte die Anwesenden sowie den kommissarischen Vorsitzenden Reinhard Streuber. Streuber informierte über Entwicklungen auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene und betonte die Bedeutung der vierwöchigen Fristen bei Bescheiden im Sozialrecht.

Kassierer Siegfried Reinhardt legte eine solide finanzielle Bilanz für 2025 vor. Nachdem die Revisoren eine tadellose Buchführung bestätigt hatten, wurde Reinhard Streuber als Vorsitzender bestätigt, Bruno Bantle bleibt Stellvertreter. Siegfried Reinhardt führt weiterhin Kasse und Schriftführeramt. Beisitzer sind Karin Reinhardt, Rudi Digeser und Eddy Sieck; als Kassenprüfer fungieren Eddy Sieck und Edeltraud Schwarz (neu im Amt).

Hermann Tomisch erhielt für 25-jährige Mitgliedschaft das goldene Treueabzeichen des VdK Baden-Württemberg, eine Urkunde und ein Präsent.

In der Aussprache schilderte Neumitglied Manfred Sonder seinen Sturz auf dem Fußweg am Kehlhof. Dort sei er über ungesicherten Bauschutt und unebene Steine gestürzt und habe schwere Schürfwunden an den Knien erlitten. Das Bauamt habe auf seine Meldung mit der Bemerkung reagiert, eine Baustelle sei „nun mal gefährlich“. Sonder wandte sich darauf an den Bürgermeister und zeigte seine verbundenen Knie.

Kreis Rottweil

Alles Wichtige aus dem Kreis Rottweil.

Zum Whatsapp Kanal

Streuber und Bantle stellten klar: Die Verkehrssicherungspflicht liege bei der Gemeinde; Baustellen müssten für alle Bürger, besonders für Gehbehinderte, Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen, sicher passierbar oder entsprechend abgesperrt sein. Im Schadensfall hafte die Kommune. Sonder forderte außerdem, während der umfangreichen Tiefbau- und Breitbandarbeiten die Straßenbeleuchtung nachts für frühe Pendler, Zeitungszusteller und Fußgänger eingeschaltet zu lassen.