Schließung in Oberndorf: In Sachen Notfallpraxis ist Solidarität gefragt

Die Schließung der Notfallpraxen sorgt für Wirbel.
WeisbrodUnserem CDU Landtagsabgeordneten Stefan Teufel scheint es entgangen zu sein, dass Oberndorf weiterhin für den Erhalt der Notfallpraxis kämpft. Hier geht es nicht um parteipolitische Plänkeleien, sondern um die klare Forderung an die Kassenärztliche Vereinigung, die Schließung zurückzunehmen.
Stattdessen plaudert unser Landtagsabgeordneter über strukturelle Verbesserungen und eine zukunftsfähige Notfallversorgung, wohlwissend, dass die Kassenärztliche Vereinigung ihrem Auftrag, die ambulante Versorgung der Menschen zu gewährleisten, insbesondere im ländlichen Raum nicht nachkommen kann, weil sich das Lebens- und Arbeitsumfeld von Ärzten sehr verändert hat und eine überbordende Bürokratie die Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitssystems lähmt. Dafür hat die KV, die 1931 gegründet wurde, keine Lösungen.
Warum stellt CDU eigenen Antrag?
Wenn im Landesparlament nichts bewirkt werden kann, so Stefan Teufel, warum stellte dann die CDU einen eigenen Antrag und bezeichnet den der SPD als populistische Aktion? Schade, dass die CDU und mit ihr unser Landtagsabgeordneter Stefan Teufel nicht über ihren eigenen Schatten springen wollten, um gemeinsam gegen die beabsichtigte Schließung vorzugehen.
Die Menschen hier im Ländlichen Raum, über den die CDU immer gerne spricht, dass er vergleichbare Lebensbedingungen haben sollte, wie städtische Räume, erwarten, dass unsere Landtagsabgeordneten gemeinsam, ohne Parteibrille Probleme, wie die Schließung der Notfallpraxen lösen und sich solidarisch hinter die Bemühungen unserer Bürgermeister, Gemeinde- und Kreisräte stellen.
Ruth Hunds, Oberndorf