Planung läuft in Eschbronn: Was passiert mit den Außenanlagen der Kindergärten?

Warum denn nicht einen öffentlichen Spielplatz ermöglichen? Die Außenanlagen der bisherigen Kindergärten (hier in Locherhof) bieten sich an.
Klaus Weisser- Eschbronn plant: Ehemalige Kita-Außengelände sollen als öffentliche Spielplätze dienen.
- Die Flächen sind geprüft und gepflegt, eine öffentliche Nutzung ist grundsätzlich möglich.
- Laufende Kosten und Sicherheitskontrollen sind nötig, daher gilt die Öffnung nur vorläufig.
- Nutzung ist auf Kinder bis zehn Jahre begrenzt – Geräte teils nur bis drei Jahre geeignet.
- Zäune bleiben, Tore werden geöffnet. In Mariazell ist langfristig eine andere Nutzung vorgesehen.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Nach der Zusammenlegung der beiden Kindergärten in Mariazell und Locherhof im neuen Kindergarten Eschbronn werden die bisherigen Außengelände der Einrichtungen nicht mehr für den regulären Kindergartenbetrieb benötigt. Die Gemeinde beabsichtigt daher, beide Flächen künftig als öffentliche Spielplätze zur Verfügung zu stellen.
Die beiden Außengelände befinden sich weiterhin in einem gepflegten Zustand und wurden auch einer grundlegenden Sicherheitsüberprüfung unterzogen. Damit liegen die Voraussetzungen vor, um eine öffentliche Nutzung der bisherigen Spielflächen in Betracht zu ziehen.
Laufende Kosten im Blick
Die Öffnung der Außengelände für die Öffentlichkeit ist allerdings mit laufenden Kosten verbunden. Dazu gehören regelmäßige Sicherheitskontrollen, notwendige Reparaturen, der Austausch von Sand sowie zusätzliche Pflegearbeiten. Auch Ersatzbeschaffungen für Spielgeräte oder andere Einrichtungen können künftig erforderlich werden.
Vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage und der notwendigen Haushaltskonsolidierung müssen diese Aufwendungen sorgfältig abgewogen werden. Die Gemeinde möchte die vorhandenen Spielmöglichkeiten dennoch zugänglich machen, sofern dies wirtschaftlich vertretbar und mit dem Zustand der Anlagen vereinbar ist.
Die Nutzung als öffentliche Spielplätze ist deshalb ausdrücklich als vorläufige Lösung vorgesehen. Sie soll so lange möglich sein, wie keine anderweitige Nutzung der Grundstücke festgelegt wird und die Anlagen insgesamt nutzbar bleiben. Ein dauerhafter Anspruch auf die Bereitstellung der Flächen entsteht dadurch nicht. Dies gilt für beide Standorte, insbesondere für das Außengelände in Mariazell. Für dieses Grundstück ist nach der bestehenden Gestaltungsplanung perspektivisch bereits eine andere Nutzung vorgesehen.
Spielangebote für jüngere Kinder
Die vorhandenen Spielgeräte richten sich überwiegend an jüngere Kinder. Einige Geräte sind sogar ausschließlich für Kinder bis zum Alter von drei Jahren geeignet. Um dem Charakter der Anlagen und der vorhandenen Ausstattung Rechnung zu tragen, soll die Nutzung deshalb auf Kinder bis einschließlich zehn Jahre begrenzt werden.
Bei den Überlegungen zur öffentlichen Nutzung wurden auch mögliche Auswirkungen auf die angrenzenden Gebäude und Grundstücke berücksichtigt. Um das Risiko von Vandalismus und anderen unerwünschten Nutzungen möglichst gering zu halten, sollen vor der Öffnung geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden.
Die bestehenden Einzäunungen bleiben erhalten. Lediglich die Zugangstore sollen geöffnet werden, damit die bisherigen Außengelände für die Öffentlichkeit erreichbar sind. Mit der geplanten Öffnung möchte die Gemeinde Eschbronn die vorhandenen Spielmöglichkeiten weiterhin nutzbar machen. Gleichzeitig sollen die finanziellen Rahmenbedingungen, die Sicherheit der Kinder und die Interessen der Anlieger berücksichtigt werden.
