NABU in Dunningen
: Helfer packen an – So retten 30 NABU-Freiwillige wertvolle Biotope

Bei idealem Wetter pflegen 30 NABU-Helfer Feuchtbereiche, Halbtrockenrasen und Hanglagen in den Seedorfer Ortsteilen.
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(red/pm)
Oberndorf
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Drei strahlende Damen nach dem Arbeitseinsatz am Affoltergraben.

Meinhold

Insgesamt 30 Helfer waren für den NABU bei der Pflege unserer Biotopflächen in den drei Ortsteilen aktiv. In 130 Arbeitsstunden wurden Feuchtbereiche, Halbtrockenrasenflächen oder Hanglagen gemäht, geschwadet und das Mähgut mit Traktor und Ladewagen abgefahren.

Größere, ebene Flächen wurden teilweise maschinell geschwadet und 20 Personen haben das Mähgut der restlichen Flächen für den Abtransport hergerichtet.

Effizienter Transport und Kompostierung

Die zwei Traktoren mit Ladewagen hatten aufgrund der sehr guten Vorbereitung keine Wartezeiten und konnten das Mähgut erstmals zum Kompostieren in die Biogasanlage nach Seedorf fahren. Hierdurch konnte viel Fahrzeit eingespart werden, da der Standort für die Flächen recht zentral liegt.

Die Teilnehmer hatten alle viel Spaß und das Wetter war ideal für diesen großen Arbeitseinsatz. Vor allem die Feuchtbereiche konnten noch einigermaßen problemlos bewirtschaftet werden. Nachdem frühere Pflegeflächen am Eberbach und Riedbrunnen beweidet werden, konnten das neue Biotop in den Langenfelder Wiesen in Seedorf arbeitsmäßig gut verkraftet werden.

Mittagspause und Abschluss

Beim Mittagessen konnten sich alle mit belegten Brötchen, Butterbrezeln und Kuchen stärken. Bereits um 14 Uhr konnte der Arbeitseinsatz beendet werden, aufgrund der großen Teilnehmerzahl mit einigen neuen Gesichtern. Der Abschluss fand mit 18 Personen im „Mäx“ statt, wo die Helfer einen Gutschein erhalten haben.

Die Seedorfer Helfer trafen sich zu einem gemütlichen Hock. Dank gilt der Gemeinde für die Bereitstellung des Transportfahrzeugs und des Balkenmähers, der leider auf der letzten Fläche den Dienst versagt hat. Während der Arbeitseinsätze konnten auch seltene Pflanzen- und Tierarten gesichtet werden, wie zum Beispiel Kreuz-, Fransenenzian, Silberdistel, Rohrweihe oder Wachtel. Wie fast jedes Jahr gab es auch wieder einen platten Traktorreifen durch Dornen, der aber kurzfristig geflickt werden konnte. Ein dickes Dankeschön an alle helfenden Hände, die zur Erhaltung der wertvollen Kulturlandschaft und der Artenvielfalt beigetragen haben!

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