Musikfestival in Irslingen
: Heavy Metal auf der Waldlichtung

Das „Wolfweez“ hat sich In Irslingen in zehn Jahren von einer Idee aus einer Bierlaune heraus zu einem Festival mit internationaler Besetzung entwickelt.
Von
Franziska Kimmich
Oberndorf
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Fallback Image SB

Schwarzwälder Bote

Wenn ein Festival aus einer spontanen Idee unter Freunden entsteht und zehn Jahre später internationale Headliner anzieht, dann ist das eine Geschichte, die man nicht erfinden könnte. Dieses Jubiläum feiert die Musikinitiative Irslingen in diesem Sommer – eingebettet in das Wolfweez-Festival am 3. und 4. Juli, mitten in der Waldlichtung zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb.

Die Veranstalter haben nun das komplette Programm veröffentlicht. Angeführt wird es von „Hämatom“ und „Dirkschneider“, der als Ersatz für die ursprünglich angekündigten „Kataklysm“ einspringt.

Auch bei den Co‑Headlinern gab es Bewegung: Die finnische Band „Arion“ musste absagen, ersetzt wird sie durch „Dymytry Paradox“ aus Tschechien.

Dazu kommen „Robse“, „Traitor“, „Kryn“, „Blutgott“, „Deadweight“, „Godslave“, „Separator“, „Venom Breath“ und „Facing Fears“. Bands, die 2026 auch auf großen Bühnen wie Wacken oder Rockharz stehen werden – und eben in Irslingen, etwas näher dran.

Begonnen hat alles 2015, als sich ein paar Kumpels aus einer Bierlaune heraus entschlossen, ein eigenes Festival auf die Beine zu stellen. Dass daraus ein Open-Air mit internationalen Acts werden würde, hätte damals niemand gedacht. Heute ist das „Wolfweez“ ein Treffpunkt für Fans der härteren Musik, die die besondere Atmosphäre der Waldlichtung schätzen: abends dunkel und dicht.

Es gibt Tageskarten

Neben den Kombitickets sind ab sofort Tageskarten verfügbar. Die Timetable, Vorverkaufsstellen und alle weiteren Informationen finden sich auf der Festival‑Homepage.

Zum „Wolfweez“ gehört inzwischen nicht nur das Infield, sondern ein Gelände, das mit den Jahren mitwächst. Die Veranstalter betonen, dass sie ein Festival schaffen wollen, das sie selbst gern besuchen würden, und genau so seien die Campgrounds ausgestattet.

Auf den Campingflächen stehen anstelle bewährter Dixie-Klos WC‑Container mit Porzellanschüsseln, Waschbecken mit fließendem Wasser und ein großer Duschcontainer mit Warmwasser bereit, der kostenlos genutzt werden kann. Jede Fläche verfügt über Frischwasserstellen und ist nachts gut ausgeleuchtet.

Direkt vor dem Haupteingang liegt der Campingplatz C1 mit dem MiniMetal‑Dorf, das in diesem Jahr weiter ausgebaut wird. Dort finden Besucher Supermarkt, Tattoo‑Artist, Merchandise, Kunsthandwerk und erstmals eine eigene Bühne, die ab Donnerstag immer wieder bespielt wird – vom WarmUp mit „Broken Silence“ über den Metal-DJ am Freitagnachmittag, den Samstags‑Frühschoppen mit den „Löwenmusikanten“ bis zum WarmUp der Schlossers-Duo-Säschn am Samstagnachmittag. Ein Biergarten und gastronomische Angebote gehören inzwischen ebenso dazu.

Das Infield selbst bietet mehrere Getränkestände, ein großes Zelt mit alkoholfreien und gemischten Getränken sowie lokale Speisen wie Grillwurst, Pommes, vegane Wolfs‑Nudeln und Wolf‑Gyros. Sitzgelegenheiten und Stehtische sorgen dafür, dass man zwischen den Konzerten nicht im Stehen essen muss.

Der Tagesparkplatz liegt in unmittelbarer Nähe des Geländes, rund 500 Meter entfernt. Für 2026 wurde zudem ein neuer Anfahrtsweg ausgearbeitet, der die An‑ und Abreise entspannter machen soll. Ein Geländeplan steht online bereit.

Tickets und Infos: www.wolfweez-openair.de

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