Lkw kippt bei Zimmern um
: So lief die Bergung des 40-Tonners an der B462 ab

Spektakulärer Unfall mit langem Nachspiel: Ein 40-Tonner kippte am Dienstag von der B462 bei Zimmern auf einen Radweg. Die Bergung gestaltete sich insbesondere wegen der Ladung aufwendig. Wir haben die Details.
Von
Corinne Otto
Oberndorf
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Gegen 20 Uhr steht der Lkw wieder auf den Rädern.

Andreas Maier

Der Unfall hat zunächst die Einsatzkräfte und dann vor allem das Bergungsunternehmen viele Stunden lang beschäftigt: Der 40-Tonner war am Dienstag gegen 14.30 Uhr auf dem Weg von Dunningen in Richtung Zimmern nacht rechts von der Straße abgekommen und eine Böschung hinunter auf einen Radweg gekippt.

Die Bergung zog sich dann bis in die Nacht hinein. Der Mercedes-Sattelzug hatte rund 20 Tonnen Metallteile transportiert, die er in Aichhalden geladen hatte. Das Spezialunternehmen Ass-Car-Truck wurde dann gegen 17 Uhr angefordert und war mit zwölf Mann vor Ort, um zunächst den Auflieger auszuräumen, wie wir auf Nachfrage erfahren. Dazu musste jedes der teuren Spezialteile, die in Boxen transportiert worden waren, in die Hand genommen werden – eine zeitaufwendige Angelegenheit.

Bundesstraße kurz gesperrt

An die Unterseite des leeren Lastwagens wurden dann Abfangkissen angebracht, um den 40-Tonner schließlich mit zwei Unterfahrliften von der Bundesstraße her wieder auf die Räder zu stellen. Dafür musste die Bundesstraße am Abend kurz für 15 Minuten gesperrt werden. Gegen 20 Uhr stand der Lkw wieder und wurde dann nach Zimmern abgeschleppt.

Ende gegen 23 Uhr

Erst gegen 23 Uhr konnten dann alle Bergungs- und Aufräumarbeiten abgeschlossen werden.

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Laut Mitteilung der Polizei am Mittwoch ist die Ursache für den Unfall weiter unklar. Es entstand an dem Lkw laut Polizeiangaben ein Gesamtschaden von rund 65 000 Euro. Zunächst hieß es, der Fahrer habe sich leicht verletzt, die Polizei gibt am Mittwoch dann an, dass bei dem Unfall niemand verletzt worden sei. Auch zu einem Brand – die Feuerwehr war wegen einer Rauchentwicklung alarmiert worden – kam es glücklicherweise nicht.