Kriminalpolizei Rottweil
: Schlag gegen Autohehler – mehrere Männer in Untersuchungshaft

Beamten der Kriminalpolizeidirektion Rottweil ist ein grenzüberschreitender Schlag gegen eine mutmaßlich gewerbsmäßig agierende Gruppe von Autohehlern gelungen.
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(red/pm)
Kreis Rottweil
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Kriminalität, Polizei, Festnahme, Handschellen

Am 10. Juni wurden durch die Kriminalpolizei und mehrere Spezialeinheiten mit Unterstützung und in Anwesenheit von zwei Beamten der Kriminalpolizeidirektion Rottweil insgesamt 16 Objekte in Rumänien durchsucht und acht Tatverdächtige festgenommen. (Symbolfoto)

Giacinto Carlucci
  • Schlag gegen mutmaßliche Autohehler: 16 Durchsuchungen in Rumänien, acht Festnahmen.
  • Ermittlungen seit Juni 2025 gegen Gruppe mit Haupttätern aus dem Raum Tuttlingen.
  • Vorgehen laut Polizei: betrügerisch erlangte Fahrzeuge umgemeldet und ins Ausland verkauft.
  • 37 Fälle in Deutschland zugeordnet, Gesamtwert rund 1,3 Millionen Euro.
  • Weitere Festnahmen: in Deutschland zwei Beschuldigte, mehrere Verdächtige in Untersuchungshaft.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Seit Juni 2025 ermittelten die Kriminalbeamten gegen eine hauptsächlich rumänisch stämmige Gruppierung, deren Haupttäter überwiegend aus dem Raum Tuttlingen agierten. Die Tatverdächtigen stehen im Verdacht, im großen Stil betrügerisch erlangte sowie unterschlagene und gestohlene Kraftfahrzeuge aus Frankreich, Italien, Spanien, Ungarn und weiteren Ländern verschoben zu haben.

Anschließend führten die Tatverdächtigen die Fahrzeuge – darunter Autos, Lastwagen und Transporter – bei Zulassungsstellen vor, veranlassten neue Hauptuntersuchungen und meldeten diese mit Ausfuhrkennzeichen an, wie die Polizei berichtet.

Hierbei bedienten sich die Haupttäter deutschlandweit der Unterstützung von Strohmännern sowie teilweise gefälschter Dokumente. In der Folge veräußerten sie die Fahrzeuge – teilweise nach Gründung von Scheinfirmen – weiter ins Ausland. Größtenteils wurden diese anschließend in Rumänien erneut zugelassen.

37 Fälle von Hehlerei

Durch umfangreiche weitere Ermittlungsmaßnahmen gelang es den Spezialisten schließlich, die Strukturen und das Vorgehen der Gruppierung weiter aufzuhellen und weitere Tatverdächtige zu identifizieren. Dabei konnten der Gruppe insgesamt 37 Fälle der Hehlerei von Kraftfahrzeugen in Deutschland mit einem Gesamtwert von rund 1,3 Millionen Euro zugeordnet werden.

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Parallel zu dem hiesigen Ermittlungsverfahren ermittelte die Kriminalpolizei der Provinz Dâmbovița (Rumänien) gegen teilweise dieselben, bislang noch nicht festgenommenen Mitglieder der Gruppierung.

Am 10. Juni wurden durch die Kriminalpolizei und mehrere Spezialeinheiten mit Unterstützung und in Anwesenheit von zwei Beamten der Kriminalpolizeidirektion Rottweil insgesamt 16 Objekte in Rumänien durchsucht und acht Tatverdächtige festgenommen, wie die Polizei nun mitteilt. Sechs der Festgenommenen wurden in Rumänien in Untersuchungshaft genommen.

Die Einsatzkräfte stellten sieben hochwertige Fahrzeuge sowie Bargeld in erheblichem Umfang sicher. Die gemeinsame länderübergreifende Operation wurde durch das Projekt des LKA Baden-Württemberg „ISF LUMEN Expanded“, kofinanziert von der Europäischen Union, unterstützt.

Europäischer Haftbefehl

Zeitgleich konnte in Deutschland ein weiteres, mit Haftbefehl gesuchtes Mitglied der Gruppierung festgenommen werden. Ein weiterer Beschuldigter stellte sich bei der Polizei in Rottweil und wurde ebenfalls in Untersuchungshaft genommen.

Von den insgesamt elf in Deutschland Beschuldigten befinden sich mittlerweile fünf Tatverdächtige im Alter von 23 bis 46 Jahren in Untersuchungshaft. Ein weiterer 33-jähriger Beschuldigter befindet sich in Rumänien in Untersuchungshaft, gegen ihn besteht ein europäischer Haftbefehl.