Kirche in Rottweil
: Gemeinde überrascht die schwer erkrankte Mesnerin

Rührige Gemeindemitglieder haben der Predigerkirchen-Mesnerin Silvia Schnizler eine ungeahnte Überraschung bereitet.
Von
Stefanie Siegmeier
Rottweil
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Karl-Heinz Auch und Sieglinde Bettinger haben eine besondere Überraschung für Silvia Schnizler (Mitte) im Gepäck.

Schnizler
  • Gemeindemitglieder überraschen Mesnerin Silvia Schnizler mit einer Sammlung und Blumen.
  • Sie ist seit 38 Jahren Mesnerin der Predigerkirche in Rottweil und gilt als gute Seele.
  • Schnizler ist schwer erkrankt, wurde operiert und erholt sich, Arbeit muss warten.
  • Das Geld soll ihre sorgenfreie Genesung unterstützen – viele spendeten anonym.
  • Schnizler bedankt sich bewegt und hofft, bald wieder in „ihrer“ Kirche zu arbeiten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Sie ist die gute Seele der Predigerkirche: Mesnerin Silvia Schnizler. Seit 38 Jahren kümmert sie sich um „ihre“ Kirche und schaut nicht nur, dass zu den Gottesdiensten alles passt, sondern schleppt Stühle für Konzerte, kümmert sich um Bühnenaufbauten, darum, dass die gute Stube der evangelischen Kirchengemeinde Rottweil-Flözlingen immer im besten Glanz erstrahlt, die Pfarrpersonen alles haben, was sie brauchen, und vieles mehr.

Silvia Schnizler liebt ihre Arbeit und den einen oder anderen Plausch mit Kirchenbesuchern. Die Kirche ist nach dieser langen Zeit für sie fast schon Heimat und wie ihr eigenes Wohnzimmer geworden, und die Gemeindemitglieder ihre Familie.

Doch seit Wochen muss die Predigerkirche jetzt schon ohne sie auskommen.  Silvia Schnizler ist schwer erkrankt und konnte jetzt über Wochen nicht arbeiten. Mittlerweile ist sie operiert und guter Dinge, was den Genesungsprozess angeht. Doch die Arbeit muss wohl dennoch weiterhin warten, bis sie sich ausgiebig erholt hat und wieder ganz gesund ist. Das ist allerdings nicht so einfach für Silvia Schnizler, die alleine lebt und neben der Kirchentätigkeit noch einen weiteren Job hat, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Berührt von der großen Hilfsbereitschaft

Umso größer war dieser Tage die Überraschung, als es bei ihr an der Tür klingelte und Karl-Heinz Auch und Sieglinde Bettinger vor der Tür standen. Sie überbrachten der Mesnerin beste Genesungswünsche und hatten neben einem Blumenstrauß noch eine besondere Überraschung im Gepäck. Sie hatten für die Mesnerin gesammelt und überreichten ihr eine hübsche Summe, damit die Genesung auch weiterhin gut und ohne Sorgen ablaufen kann, so die Wünsche von ihnen und den unzähligen Spendern, die hier einen Beitrag geleistet haben.

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„Ich bin total gerührt und bedanke mich bei allen von Herzen, auch wenn ich nicht weiß, wer alles zu dem wunderbaren Geldsegen beigetragen hat“, sagt sie sichtlich bewegt. Und sie hofft, dass sie bald wieder in „ihrer“ Predigerkirche wirbeln kann.