Jugendhearing in Rottweil
: Junge Ideen für Rottweils Zukunft

Mehr als 130 Kinder und Jugendliche beteiligten sich am Jubiläumshearing. Oberbürgermeister Christian Ruf nahm Anregungen aus sechs Workshops entgegen.
Von
red/pm
Rottweil
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Oberbürgermeister Christian Ruf würdigt beim zehnten Kinder- und Jugendhearing die zahlreichen Ideen und Anregungen der mehr als 130 Teilnehmer.

Oberbürgermeister Christian Ruf würdigt beim zehnten Kinder- und Jugendhearing die zahlreichen Ideen und Anregungen der mehr als 130 Teilnehmer.

Stadt Rottweil
  • Zehntes Kinder- und Jugendhearing in Rottweil: über 130 Schüler brachten Ideen ein.
  • Sechs Workshops lieferten Vorschläge zu Treffpunkten, Abendmarkt, Sporthalle und Ganztag.
  • Beiträge zur Landesgartenschau 2028: Thementage, Mitwirkung, Kulturprogramm, 25 Musikideen.
  • Aufenthaltsqualität, Einsamkeit und Abendmarkt wurden konkret diskutiert – inkl. Streetfood.
  • Ruf betonte die Bedeutung der Jugendperspektive, die Stadt prüft nun die Umsetzbarkeit.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Wie stellen sich junge Menschen die Zukunft ihrer Stadt vor? Beim zehnten Kinder- und Jugendhearing brachten mehr als 130 Schüler ihre Ideen und Wünsche ein. In sechs Workshops entwickelten sie konkrete Vorschläge – von attraktiven Treffpunkten und einem jugendgerechten Abendmarkt über die Gestaltung der neuen Campussporthalle bis hin zu einer besseren Ganztagsbetreuung.

Die Ergebnisse präsentierten sie im Sonnensaal des Kapuziners. Oberbürgermeister Christian Ruf betonte, wie wichtig die Perspektiven der Jugend für die Weiterentwicklung der Stadt sind.

Eine wichtige Perspektive

Zum Auftakt begrüßten Anni Kluge, Leiterin des städtischen Kinder- und Jugendreferats (KiJu), und ihre Kollegin Daniela Merz die Teilnehmer. Anschließend gab Bürgermeisterin Ines Gaehn einen Einblick in den Planungsstand der Landesgartenschau 2028. In einem Workshop konnten die Kinder und Jugendlichen eigene Ideen für die Landesgartenschau entwickeln – von möglichen Thementagen über eigene Mitwirkungsmöglichkeiten bis hin zu Wünschen fürs Kulturprogramm. Allein für musikalische Auftritte gingen 25 Vorschläge ein.

Auch die Aufenthaltsqualität in Rottweil stand im Mittelpunkt eines Workshops. Gemeinsam mit Tabea Müller und einer Auszubildenden des Ordnungsamts markierten die Schüler auf einer großen Stadtkarte Orte, an denen sie sich gerne aufhalten, aber auch Bereiche, die aus ihrer Sicht verbessert werden könnten.

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Wie ein Abendmarkt auch für junge Besucher attraktiver gestaltet werden kann, diskutierten die Schüler mit Carolin Weiß und Anna Beatriz Arcadi Herrera aus der Abteilung Tourismus und Stadtmarketing. Die Ideen reichten von alkoholfreien Kindercocktails über internationales Streetfood bis hin zum Fotoautomaten.

Piktogramme für die neue Campussporthalle

Mit einem gesellschaftlich wichtigen Thema beschäftigte sich die Arbeitsgruppe von Stephanie Knittel und Beate Wubs vom Mehrgenerationenhaus. Gemeinsam mit den Schülern gingen sie der Frage nach, wie Einsamkeit bei jungen und älteren Menschen entgegengewirkt werden kann.

Kreativität war im Workshop mit Robert und Marie Hak von studio hak gefragt. Gemeinsam mit den Mediendesignern entwarfen die Teilnehmer Piktogramme für die neue Campussporthalle.

Wie eine attraktive Ganztagsbetreuung aussehen kann, diskutierten die Schüler mit Nina Lorenz, Teamleiterin Ganztag der drei Gymnasien, und Dominik Doster von der Schulverwaltung. Im Mittelpunkt standen campusübergreifende Freizeitangebote und Verbesserungsmöglichkeiten bei der Mittagsversorgung. Zu den Vorschlägen gehörten unter anderem ein schulübergreifendes Fußballturnier oder eine Koch-AG in der Mensa.

An Entscheidungen beteiligen

Im Anschluss an die Workshops stellten die Kinder und Jugendlichen ihre Überlegungen vor und kamen mit Vertretern der Stadtverwaltung, des Gemeinderats sowie des Jugend- und Versorgungsamts ins Gespräch.

„Kinder und Jugendliche erleben unsere Stadt aus einem ganz eigenen Blickwinkel. Ihre Ideen und Anregungen sind deshalb besonders wertvoll. Das Kinder- und Jugendhearing zeigt seit mittlerweile zehn Jahren, wie wichtig es ist, jungen Menschen zuzuhören und sie an Entscheidungen zu beteiligen“, betonte Ruf zum Abschluss der Veranstaltung.

Die Vorschläge werden nun innerhalb der Stadtverwaltung auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. Ziel ist es, die Anregungen in die weiteren Planungen einfließen zu lassen und konkrete Ideen nach Möglichkeit umzusetzen.