Jugendfeuerwehr in Rottweil: 16 „Einsätze“ an einem einzigen Wochenende

Die Teilnehmer haben gezeigt, was man in 24 Stunden alles leisten kann - zum Wohle der Gemeinschaft.
Feuerwehr- Jugendfeuerwehr Rottweil absolvierte einen 24-Stunden-Dienst mit 16 Übungseinsätzen.
- Start um 8 Uhr am Samstag: erster Alarm wegen Brandmeldeanlage bei einer Firma auf der Saline.
- Szenarien reichten von technischer Hilfe bis Gefahrgutunfall und gemeldetem Gebäudebrand.
- Anspruchsvoll: Rettung eines Mountainbikers im Gelände – mit Bergwacht und später DLRG.
- Letzter Alarm in der Nacht: B4-Gebäudebrand, Trupps löschten, andere sicherten Wasserversorgung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Kaum war der Dienst angetreten, ertönte bereits der erste Alarm, eine ausgelöste Brandmeldeanlage bei einer Firma auf der Saline. Für die Mitglieder der Jugendgruppe Rottweil begann am Samstagmorgen um 8 Uhr ein ganz besonderes Wochenende: Beim 24-Stunden-Dienst schlüpften die Jugendlichen in die Rolle einer Berufsfeuerwehr.
Bis Sonntagmorgen um 8 Uhr galt es, insgesamt 16 abwechslungsreiche Übungseinsätze zu bewältigen – von der kleinen technischen Hilfeleistung über einen Gefahrgutunfall bis hin zum gemeldeten Gebäudebrand.
Während des gesamten Wochenendes blieb kaum Zeit zum Verschnaufen. Immer wieder wurden die Nachwuchsfeuerwehrleute per Alarmgong im Feuerwehrhaus zu neuen Einsatzstellen alarmiert. Nach jeder Alarmierung rückten die Jugendlichen mit den Einsatzfahrzeugen aus, erkundeten die Lage und arbeiteten die verschiedenen Einsatzszenarien gemeinsam mit ihren Betreuern ab.
Ziel des 24-Stunden-Dienstes ist es, den Feuerwehralltag möglichst realitätsnah abzubilden und das im Übungsdienst Erlernte unter einsatzähnlichen Bedingungen anzuwenden. Zu einer der anspruchsvolleren Übungen gehörte die Rettung eines gestürzten Mountainbikers auf einem Trail des Schneelaufvereins an der Roten Steig.
Konzentriert und professionell
Da sich die Einsatzstelle in unwegsamem Gelände befand, wurde die Bergwacht Rottweil zur Unterstützung hinzugezogen. Gemeinsam gelang es den Einsatzkräften, den verletzten Radfahrer sicher aus dem unwegsamen Gelände zu retten. Diese Übung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig das reibungslose Zusammenspiel verschiedener Hilfsorganisationen bei besonderen Einsatzlagen ist.
Dies konnte direkt im Anschluss bei einer gemeldeten Person im Wasser ebenfalls gezeigt werden. Hierbei wurde zusätzlich die DLRG dazu gerufen. Für viele Eltern bot sich ebenfalls die Gelegenheit, die Arbeit ihrer Kinder aus nächster Nähe zu verfolgen.
Bei einem simulierten Gefahrgutunfall auf dem Gelände einer Rottweiler Firma konnten sie beobachten, mit welcher Konzentration und Professionalität die Jugendlichen vorgingen. Nach der Erkundung der Einsatzstelle wurden die notwendigen Maßnahmen eingeleitet und die Lage Schritt für Schritt abgearbeitet – ganz nach den Grundsätzen der Feuerwehr.
Brandbekämpfung im Gebäude
Den Höhepunkt des Wochenendes bildete schließlich der letzte Alarm in der Nacht zum Sonntag. Gemeldet war ein B4-Gebäudebrand – das größte und zugleich anspruchsvollste Einsatzszenario des 24-Stunden-Dienstes.
Mehrere Trupps gingen zur Brandbekämpfung vor, während weitere Kräfte die Wasserversorgung sicherstellten und die Einsatzstelle absicherten. Nach 24 ereignisreichen Stunden endete ein Wochenende, das den Jugendlichen nicht nur feuerwehrtechnisches Wissen vermittelte, sondern auch Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und Kameradschaft stärkte.
Die insgesamt 16 Einsätze verlangten den Nachwuchskräften einiges ab – und zeigten zugleich, wie engagiert und motiviert die jungen Feuerwehrangehörigen ihre Aufgaben meistern.














