Interesse ist gestiegen
: Mehr Nachwuchs für das Handwerk im Kreis Rottweil

Zum Start ins neue Ausbildungsjahr haben sich in den Landkreisen Rottweil, Schwarzwald-Baar, Tuttlingen, Konstanz und Waldshut 1549 junge Menschen für ein Handwerk entschieden – deutlich mehr als im letzten Jahr.
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red/pm
Kreis Rottweil
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Der Ausbildungsberuf des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik erfreut sich wie die Berufe Kfz-Mechatroniker/-in und Elektroniker/-in seit Jahren großer Beliebtheit.

Der Ausbildungsberuf des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. (Symbolfoto)

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  • Mehr Auszubildende im Handwerk: 1549 neue Verträge in fünf Landkreisen.
  • Plus 15,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum – trotz Umstellung im Verfahren.
  • Knapp 17 Prozent haben Abitur oder Fachhochschulreife, ein neuer Höchststand.
  • Beliebt sind Kfz-Mechatroniker, Elektroniker, Anlagenmechaniker SHK und Zimmerer.
  • Kammer wirbt für praktische Orientierung und Freiwilliges Handwerksjahr – Einstieg weiter möglich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das Handwerk startet in den Landkreisen Rottweil, Schwarzwald-Baar, Tuttlingen, Konstanz und Waldshut mit deutlich mehr Auszubildenden ins neue Ausbildungsjahr. Die Zahl der neuen Lehrverträge ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15,5 Prozent gestiegen. Aktuell zählt die Handwerkskammer Konstanz 1549 neue Ausbildungsverhältnisse. Wegen einer Umstellung im Eintragungsverfahren kann es noch zu kleineren Verschiebungen kommen.

Auch bei Abiturienten gewinnt das Handwerk laut Pressemitteilung der Handwerkskammer an Attraktivität. Knapp 17 Prozent der neuen Auszubildenden verfügen über Abitur oder Fachhochschulreife. Das ist ein neuer Höchststand. Besonders beliebt sind die Berufe Kfz-Mechatroniker (216 neue Auszubildende), Elektroniker (173), Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (155) sowie Zimmerer (143).

„Das Handwerk erlebt einen deutlichen Imagewandel“, sagt Kammerpräsident Werner Rottler. „Viele junge Menschen sehen darin heute eine moderne Branche, in der man etwas bewegen kann und etwas fürs Leben lernt.“

Als Gründe für das gestiegene Interesse nennt Rottler daneben die verhaltene Lage in Teilen der Industrie und die Nachfrage nach Berufen, die nicht einfach automatisiert werden können. „Die beste KI wird auch künftig keine Wärmepumpe installieren, keine Solaranlage aufs Dach montieren und keine Haare schneiden können“, sagt er. Wer sich für eine Ausbildung im Handwerk entscheidet, habe gute Perspektiven, heißt es. Die Chancen auf eine Übernahme seien hoch, die Beschäftigungsaussichten stabil.

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Freiwilliges Handwerksjahr

Rottler rät dazu, die Berufswahl nicht auf die lange Bank zu schieben. „Wer nach dem Schulabschluss dauerhaft in Helferjobs hängenbleibt, riskiert später geringere Verdienst- und Entwicklungsmöglichkeiten.“ Daher fordert die Handwerkskammer mehr praktische Berufsorientierung an allen Schulformen.

Große Chancen sieht Kammerpräsident Werner Rottler auch im geplanten Freiwilligen Handwerksjahr. „Junge Menschen können Berufe kennenlernen, Erfahrungen sammeln und eine fundierte Entscheidung für ihre Zukunft treffen.“

Auch nach dem 1. September können Interessierte noch mit einer Ausbildung im Handwerk beginnen. Der schnellste Weg führe über eine direkte Anfrage bei einem Handwerksbetrieb, heißt es in der Pressemitteilung. Informationen und eine Ausbildungsplatzbörse bietet die Handwerkskammer unter www.hwk-konstanz.de/ausbildung an.